Mein Camaro

Hier und auf den Unterseiten geht es speziell um meinen Camaro. Er hat nach seiner letzten amerikanischen Besitzerin Cecilia Rena Cooper den Namen „Cooper“ bekommen. Der Wagen war zeitlebens in Kalifornien angemeldet.

Warum Z/28

Beim Kauf trägt unser „Cooper“ die Zeichen eines Chevrolet Camaro Z/28. Die Z/28-Modelle sind straßentaugliche Rennwagen und so Traum eines jeden Fans. Sie wurde ab 1967 gebaut, da an der amerikanischen Trans Am Rennserie nur frei verkäufliche Fahrzeuge teilnehmen durften.

Z/28-Logo

Der Clone

Da er aber nur die Embleme dran hat, wird er als „Clone“ bezeichnet. „Clone“ sind Fahrzeuge, welche einem bestimmten Model oder einer Ausstattungslinie nachempfunden werden. Bei Chevrolet werden sämtliche Ausführungen „SS“ = Super Sport, „RS“ = Rallye Sport oder „Z/28“ kopiert.
Z/28 steht ursprünglich für den Ausstattungscode RPO Z28 der Preisliste, von dem 1969 nur rund 21.000 Stück gebaut wurden. Der RPO Z28 beinhaltete einen speziellen 302 cui (rund 4,9 Liter) Motor, ein 4-Gang-Schaltgetriebe, Scheibenbremsen und andere leistungsfördernde Extras. Bei Clonen werden äußere Karosseriedetails, wie Motorhauben, Scheinwerfer, Räder und Embleme, selbst das Armaturenbrett und die Sitze montiert. Das Ganze geht soweit, dass auch Motoren und Getriebe verpflanzt werden (nennt man „swapping“). Teilweise sind die „Fälschungen“ so gut gemacht, dass man die Fahrzeuge auf den ersten Blick nicht entlarvt. Erst die Fahrgestellnummer oder andere Details geben Aufschluss.

Doch nur Basis

Anhand der Cowl Tag ließ sich schnell ermitteln, dass der Cooper kein Z/28 ist. Auch sonst kein Sondermodel, sondern reine Basis.

Camaro und Marko nach dem Kauf
Camaro und Marko nach dem Kauf

Da ich nun nicht der typische Blender bin, rüste ich die Embleme zurück auf Ursprung. An Farbe, sowie Spoiler ändere ich nichts.