Feuerlöschschlauch

Allgemeines

Im Internet sieht man immer wieder Fotos und Videos von berennenden Oldtimern. Aus diesem Grund hatte ich mir vor geraumer Zeit bereits einen Feuerlöscher gekauft und beim Fahrersitz montiert.

Die folgenden Videos zeigen beeindruckend wie schnell das Auto abfackelt und der kleine Feuerlöscher, zu spät eingesetzt, nichts mehr retten kann.

Ursache für solche Brände kann eine durchgescheuerte Leitung im Innenraum oder im Motorraum sein, die zu einem Kabelbrand führt oder eine schlechte Klemmverbindung, die durch hohe Ströme heiß wird. Auch überschüssiges Benzin der alten Vergasermotoren, verölte Luftfilter, poröse Schläuche usw. können zu einem Brand im Motorraum führen.

Wenn der Entstehungsherd nicht schnellstens erstickt wird, breitet sich das Feuer aus und der Wagen ist verloren. Die Fahrzeuge in den Videos sind hinterher nur noch Schrott. Durch die Hitze glühen Karosserieteile und Rahmen aus und Aluminiumteile schmelzen. In der Regel verliert das Eisen seine Festigkeit.

Eine annehmbare Lösung ist der Einsatz eines Feuerlöschschlauches. Dabei handelt es sich um einen gut zwei Meter langen Kunststoffschlauch, der mit einem Löschgas gefüllt ist. Bei hoher Hitze brennt sich ein Loch in den Schlauch und lässt Gas entströmen. Dieses verteilt sich im Motor- oder Innenraum und erstickt das Entstehungsfeuer direkt nach der Entzündung. Einbauorte sind für mich die Unterseite der Motorhaube und unter dem Armaturenbrett.

Es gibt derzeit zwei Produkte auf dem Markt. Die Preise schwanken je nach Anbieter und Länge der Schläuche.

Für beide Typen gibt es verschiedene Anbieter in Deutschland und Europa.

Ich habe mich für einen 2 m Schlauch von Proteng entschieden. Kleine und leichte Aktion am Vormittag. Ein Schlauch wird planmäßig an der Unterseite der Motorhaube mit Kabelbindern befestigt. Der zweite Schlauch ist genauso schnell unter das Armaturenbrett gefädelt.

Ich hoffe, dass die Schläuche nie ihre Aufgabe erfüllen müssen.