Scheinwerferrelais

Aktualisiert am 3. Oktober 2022

Fähigkeiten:

Bewertung: 4 von 5.

Aufwand:

Bewertung: 3 von 5.

Dauer:

Bewertung: 3 von 5.

Allgemeines

Für die Zulassung in Deutschland müssen u. a. die Scheinwerfer von US auf EU umgebaut werden. Dabei werden die originalen „Sealed-beam“-Scheinwerfer mit 2-Fadenlampen gegen moderne H4-Scheinwerfer getauscht.

Die H4 haben jedoch mit 50 W und 65 W eine höhere Leistung als die alten mit 40 W und 60 W (Erstere Zahl ist das Abblendlicht, zweite Zahl das Fernlicht). Damit es in der Betriebszeit zu keinen Überlastungen des Schalters kommt, sollten Relais in den Lastkreis eingebaut werden. Bei den Fahrzeugen dieser Epoche sind für die Scheinwerfer keine Schmelzsicherungen verbaut, sondern Bimetallsicherungen direkt im Schalter. So bleiben die Stromkreise auch nach einem Kurzschluss beim Durchbrennen eines Scheinwerfers noch funktionstüchtig, da der Bimetall nach dem Abkühlen den Stromkreis wieder automatisch schließt.

Zuerst studiere ich den Stromlaufplan. Der Lichtschalter schaltet dabei nur von „Aus“ auf „Standlicht“ auf „Fahrlicht“. Der beste Punkt zum Zwischenschalten der Relais ist der Abgang von Fernlichtschalter. Mit dem Fußschalter wird dann zwischen Abblend- und Fernlicht umgeschaltet.

Durchführung

Die Relais binde ich im oberen Bereich des Armaturenbretts hinter den Instrumenten an. Um die Relais anzuschließen, trenne ich am Fernlichtschalter die abgehenden (grün und braun) Leitungen zu den Scheinwerfern (s. folgende Fotos). Vom Schalter weg, nehme ich die Leitung als Ansteuerung für die Relais. Von dort wieder zurück auf die anderen Enden der getrennten Leitungen. Zum Relais muss noch Plus und Masse von einer extra Sicherung. Hier reichen 10 A, der Leiterquerschnitt sollte 1 mm² betragen.

Für „Elektriker“ nachfolgend ein Auszug des entsprechenden Abschnitts vom angepassten Stromlaufplan.

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