Die Seite zu den Aufklebern/Labeln/Decal/Sticker habe ich umfangreich überarbeitet und erweitert.





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Allein diese Bauteilbezeichnung ist schon ein kleines Kunstwerk. Man könnte meinen, die Ingenieure hätten einen Wettbewerb veranstaltet, wer den längsten Namen für ein unscheinbares Karosserieteil findet.
Aber zum eigentlichen Thema…
Die Fensterdichtungen werden beim Camaro in speziellen „Rinnen“ geführt und eingeklebt, die dienen gleichzeitig als Zierleisten. Eine dieser Rinnen verläuft an der A-Säule, eine weitere entlang der Dachkante und anschließend die C-Säule hinunter. Sowohl die Seitenscheibe der Tür als auch das hintere Quarter Window dichten in diesen Führungen ab. Gemeint ist also nicht die Regenrinne auf dem Dach.
Interessant wird es dort, wo die Rinne der Dachdichtung ① auf die der A-Säule ② trifft. In der oberen Ecke verbindet ein Eckverbinder ③ beide Bauteile miteinander. Dieser Eckverbinder besitzt zusätzlich ein kleines Kunststoffteil, das bei vielen Fahrzeugen im Laufe des Lebens längst verschwunden ist. Das Kunststoffstück ist ursprünglich an der Metallecke vernietet. Nach über fünf Jahrzehnten haben sich die Nieten jedoch oft durch Rost verabschiedet oder sich schlicht aus ihrer Verankerung gelöst.

Die folgenden Bilder zeigen dazu mal Details.



Genau dieses unscheinbare Kunststoffteil übernimmt jedoch eine überraschend wichtige Aufgabe. Beim Schließen der Tür gleitet die obere Ecke der Seitenscheibe darüber hinweg und verschwindet anschließend dahinter in der Dichtung. Erst dadurch wird die Öffnung sauber abgedichtet.
Der eigentliche Clou zeigt sich allerdings erst während der Fahrt. Mit zunehmender Geschwindigkeit entsteht an der Fahrzeugaußenseite ein Unterdruck, der die Scheiben leicht nach außen zieht. Damit die Scheibe trotzdem dicht anliegt, verklemmt sie sich hinter diesem Kunststoffstück. Fehlt es, kann sich die Scheibe vom Dichtungsgummi abheben. Das Ergebnis ist eine Undichtigkeit und ein Windgeräusch, das akustisch ungefähr die Zurückhaltung eines startenden Düsenjets besitzt.
Die offizielle Reparatur wäre denkbar aufwendig. Das Eckstück lässt sich aufgrund seiner Form nicht einfach austauschen. Zunächst müsste die eingeklebte Fensterdichtung aus der Rinne gelöst werden. Anschließend wäre die komplette Rinne zu demontieren, der Eckverbinder zu ersetzen und danach alles wieder zusammenzubauen – inklusive des erneuten Einklebens der Dichtungen.
Dafür fehlt mir ehrlich gesagt die nötige Begeisterung.



Also kam der Pragmatiker in mir zum Zug. Warum ein seltenes Originalteil aufwendig ersetzen, wenn sich das fehlende Kunststoffstück auch nachkonstruieren lässt? Die Idee ist daher, das Bauteil neu zu zeichnen und anschließend im 3D-Drucker herzustellen. Mit bereits vorgesehenen Befestigungslöchern kann es anschließend einfach wieder an den vorhandenen Eckverbinder genietet werden. Diesmal jedoch nicht von innen bzw. hinten, sondern von außen.
Manchmal ist die beste Restaurierung eben die, bei der man nicht das halbe Auto zerlegen muss und die Originalität und Funktion trotzdem erhält.


Weil das Thema immer wieder aufkommt, habe ich eine Seite für die Auswertung meiner zurückgelegten Strecken und des erreichten Verbrauches erstellt.

Mein Camaro hat bekanntermaßen original ein weißes Vinyldach. Den jetzt verbauten schwarzen Bezug hat Herr Cooper bei der Firma Cool Customs in Yuba City/Kalifornien aufsetzen lassen.
Leider halten die Zierleisten seit der Restauration nicht mehr sehr gut. Im Bereich unter der Heckscheibe habe ich die aus Sicherheitsgründen mit Karosseriekit semi-professionell festgeklebt.
Im Zubehör habe ich bereits nach den passenden Haltern gesucht. Aber weder die Type von OER hält die Leisten noch sonst welche, die ich mir hab schicken lassen. Im Netz habe ich bereits von ähnlichen Erfahrungen gelesen.




Zusammen mit meiner Zeichnerin und einem Kollegen haben wir die Teile neu konstruiert und 3D-gedruckt. Achtung: Das Filament muss bis über 100 °C Temperturbeständig sein, das das Fahrzeugblech bei Sonneneinstrahlung sehr heiß wird. Unsere Version hat jetzt stärker ausgeprägte Kanten, die über die gesamte Länge des Halter reichen. Höhe und Breite sind angepasst. Lediglich die „Flügel“ haben auf Grund des verwendeten Filaments nicht die Flexibilität.
Das Ergebnis beeindruckt. Es sitzt und passt perfekt.


Hinter den Fensterkurbeln und den Türentriegelungsgriffen sitzen hellgraue Kunststoffplatten (engl. Crank Handle Washer).



Durch die C-Clips, welche die Kurbeln und Griffe auf den Zahnwelle halten, werden diese Platten aber durchgerieben und sitzen irgendwann irgendwo auf der Welle unter der Kurbel. Weil mir die kaputten Platten nicht gefallen, habe ich diese bereits erneuert.
Leider kostet eine Platte im US-Shop fast 2 Dollar, plus Versand ist mir das auf Dauer zu teuer. Also habe ich nach einer alternativen Lösung gesucht.
Und diese Lösung kam mir letztens beim 3D-Drucken in den Sinn. Wir drucken uns die Platten einfach selbst. Der Druck kommt am Ende irgendwo auf 20 Cent pro Stück.


Ein Kollege hat die Platte für mich neu „konstruiert“. Wir haben uns für einen Außendurchmesser von 54 mm entschieden, der damit etwas größer ist, als der Kurbeldurchmesser. Einen inneren Durchmesser von 27 mm, so dass die C-Clips nicht schleifen sollten, wenn alles halbwegs zentriert ist. Der Kragen hat eine Höhe von 4 mm aber keinen Rand wie das Original. Die Materialstärke ist mit rund einem Millimeter auch deutlich dicker als das „Original“.
Montiert sieht das Ganze dann so aus:



Für die wichtigsten Begriffe, Personen und technischen Daten habe ich eine Glossar-Seite mit Begriffserklärungen angelegt.

Die Seite über die COPO Camaros wurde umfassen überarbeitet und ergänzt.

Die Seite zum „1969 Modelljahr“ habe ich etwas überarbeitet und um den Teil der COPO Camaros erleichtert. Dafür gibt es demnächst eine erweiterte Seite.
Ich habe eine neue Seite mit Designentwürfen und Konzeptfahrzeugen der ersten Generation veröffentlicht.

War wieder bei der Hauptuntersuchung. Das Ergebnis gibt es als Ergänzung zum Fazit für das 8. Jahr zu lesen.


Beim Camaro gibt es noch einige Gelenke und Mechaniken, die geschmiert werden müssen.
Im Einzelnen zählen gemäß der Serviceangabe dazu:
Ich habe eine neue Seite mit dem Inhalt es Beitrages aus dem www.camaro.net von John Hinckley übersetzt und aufbereitet. Die Seite lautet „Timing und Vakuumverstellung“.
