
| English term | Deutscher Begriff | Beschreibung |
|---|---|---|
| 0–60 mph | 0–60 mph (0–96 km/h) | Beschleunigungskennzahl im US-Raum. 60 mph entsprechen ca. 96 km/h. Stark abhängig von Traktion und Übersetzung. |
| First generation (Camaro) | 1. Generation (Camaro) | Camaro-Baureihe 1967–1969. Viele ikonische Optionen (RS/SS/Z/28) und SBC/Big-Block. Beliebt wegen Styling und Teileverfügbarkeit. |
| 10-bolt | 10-Bolt (GM) | Differentialdeckel mit 10 Schrauben. Je nach Ausführung solide, aber weniger „heavy duty“ als 12-bolt. Übersetzungen/Posi abhängig vom Baujahr. |
| 12-bolt | 12-Bolt (GM) | Differentialdeckel mit 12 Schrauben. Sehr beliebt wegen Haltbarkeit bei Leistung. Gute Teileversorgung und viele Übersetzungen. |
| Emissions | Abgasemissionen | Regelungen/Hardware (PCV, AIR, EGR) je nach Jahr/State. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Backpressure | Abgasgegendruck | Widerstand im Abgassystem. Zu hoch reduziert Leistung; zu niedrig kann untenrum schaden (Setup-abhängig). Ziel ist hoher Durchsatz bei guter Pulsnutzung. |
| Exhaust manifold | Abgaskrümmer | Sammelt Abgase aus den Zylindern. OEM-Krümmer sind leise und robust. Flow geringer als bei Headers. |
| Final drive | Achsantrieb (Final Drive) | Hinterachsübersetzung, multipliziert Motordrehmoment. Großer Einfluss auf Beschleunigung und Drehzahlniveau auf der Autobahn. Wichtig bei Reifen- und Getriebewahl. |
| Rear axle codes | Achscodes Hinterachse | Kennzeichnen Übersetzung und Sperrdifferential. Relevant für Originalität. |
| Axle seal | Achsdichtring | Dichtet Achswelle; Leck = Öl an Bremsen/Rad. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Axle bearing | Achslager | Lagert Achswelle im Gehäuse. Verschleiß: Brummen, Spiel, Öl am Bremsträger. Korrekte Schmierung/Ölstand ist Pflicht. |
| Wheel hop | Achsspringen (Wheel Hop) | Aufschaukeln der Hinterachse unter Last. Ursache: Leaf-Spring-Windup, Bushing-Spiel, Dämpfung. Lösung: Traktionshilfen, Buchsen, Dämpfer, Setup. |
| Alignment | Achsvermessung | Einstellung von Spur, Sturz, Nachlauf. Entscheidend für Reifenbild, Geradeauslauf und Handling. Nach Fahrwerksarbeiten zwingend nötig. |
| Axle shaft | Achswelle | Überträgt Drehmoment vom Differential zum Rad. Verzahnung und Lagerstellen müssen sauber sein. Defekt: Öl am Rad, Geräusche, Spiel. |
| Ammeter | Amperemeter | Zeigt Stromfluss/ Ladezustand indirekt. Falsch verkabelt kann gefährlich sein. Viele rüsten auf Voltmeter um. |
| Brake backing plate | Ankerplatte | Träger der Trommelbremskomponenten. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Starter | Anlasser | Dreht Motor beim Starten an. Hitzeprobleme („heat soak“) sind bei Headers häufig. Korrekte Shims/ Eingriff zum Zahnkranz sind wichtig. |
| Intake manifold | Ansaugkrümmer | Verteilt Gemisch/Luft zu den Zylindern. Dual-plane = unten gut; single-plane = oben stark. Wahl hängt von Cam, Kopf, Fahrzeuggewicht und Nutzung ab. |
| Intake manifold gasket | Ansaugkrümmerdichtung | Dichtet Ansaugkrümmer gegen Kopf ab (Unterdruck/Kühlwasser). Undicht: Falschluft, magerer Lauf, Wasser im Öl (je nach Design). Saubere Flächen und richtige Dichtmasse sind entscheidend. |
| Pinion gear | Antriebsritzel (Pinion) | Kleines Zahnrad am Kardan-Eingang. Pinion-Tiefe und Lager-Vorspannung sind kritisch. Schäden zeigen sich als Heulen/Hitze/Späne. |
| Sequence (torque sequence) | Anzugsreihenfolge | Reihenfolge, in der Schrauben angezogen werden. Wichtig bei Köpfen/Ansaugung für gleichmäßige Dichtung. Verhindert Verzug und Leckagen. |
| Zora Arkus-Duntov | Arkus-Duntov, Zora | (Chevrolet Performance Engineer), der als „Vater der Corvette“ bekannt ist, war ebenfalls in die Entwicklung des Camaro involviert, insbesondere in Bezug auf leistungsorientierte Technologien ab 1965. |
| Astro Ventilation | Astro-Belüftung | GM-Frischluftsystem, das Fahrtwind nutzt. Liefert auch ohne Gebläse Frischluft in den Innenraum. |
| Overflow tank | Ausgleichsbehälter | Fängt expandierendes Kühlmittel auf. Ermöglicht Rückfluss beim Abkühlen. Hilft, Luftblasen im System zu reduzieren. |
| Spider gears | Ausgleichsräder (Spider Gears) | Kleine Kegelräder im Differential. Erlauben Drehzahldifferenz zwischen Achswellen. Verschleiß zeigt sich als Spiel/Knacken beim Rangieren. |
| Exhaust port | Auslasskanal | Abgasweg aus dem Zylinder. Guter Abfluss reduziert Pumpverluste. Wichtig für Drehmoment und Temperatur. |
| Throwout bearing | Ausrücklager | Überträgt Pedalkraft auf die Druckplatte. Verschleiß: Geräusche beim Treten der Kupplung. Korrekte Geometrie und Schmierung wichtig. |
| CE replacement engine | Austauschmotor ab Werk | Von GM gelieferter Ersatzmotor. Trägt CE-Kennzeichnung statt VIN-Derivat. |
| Automatic transmission | Automatikgetriebe | Wandlerautomatik mit Planetenradsätzen. Typisch: Powerglide, TH350, TH400. Converter-Stall und Schaltpunkte prägen Fahrgefühl. |
| Thrust bearing | Axiallager | Begrenzt Kurbelwellen-Axialspiel. Zu viel Spiel kann Kupplungs-/Wandlerprobleme erzeugen. Messung mit Fühlerlehre/Dial-Indicator üblich. |
| Backspacing | Backspacing | US-Maß: Abstand von Anlagefläche zur inneren Felgenkante. Sehr gebräuchlich bei US-Felgenwahl. Hilft bei „passt das Rad?“ ohne Offset-Rechnung. |
| Battery | Batterie | Stromspeicher für Start und Bordnetz. Schlechte Masse verursacht viele „mystery issues“. Klemmen sauber und fest halten. |
| Jetting | Bedüsung | Auswahl der Hauptdüsen für Gemischbildung. Zu mager: Hitze/Klopfen; zu fett: Leistung/Verbrauch schlecht. Optimierung über Kerzenbild, AFR, Fahrtests. |
| Vented cowl panel | Belüftetes Cowl-Blech | Blechbereich unter der Windschutzscheibe mit Lüftungsschlitzen. Teil der Astro-Ventilation und Basis für Cowl-Induction. |
| Robert F. (Bob) Benzinger | Benzinger, Robert F. | (Chief Engineer for the Camaro) war ab 1964 der leitende Ingenieur des Projekts und verantwortlich für die technische Umsetzung des Fahrzeugs. |
| Fuel pump gasket | Benzinpumpendichtung | Dichtet mechanische Pumpe gegen Block ab. Leck: Benzingeruch/Feuchtigkeit am Pumpenflansch. Wichtig: Pumphebel korrekt auf Exzenter/Nocken. |
| Accelerator pump | Beschleunigerpumpe | Spritstoß beim Gasgeben gegen „lean stumble“. Düse/Cam bestimmen Menge und Timing. Wichtig bei schnellen Gasstößen und großen Cams. |
| Big-block Chevy (BBC) | Big-Block Chevy (BBC) | Größere GM-V8-Familie (z. B. 396/402/427/454 ci). Mehr Gewicht, aber sehr hohes Drehmoment. In Camaro SS als brachiale Option bekannt. |
| Leaf spring | Blattfeder | Hintere Federung bei vielen US-Cars. Übernimmt Federung und Achsführung. Alterung: Durchhang, Wheel Hop, seitliches Wandern. |
| Clock delete plate | Blindplatte statt Uhr | Abdeckung bei Fahrzeugen ohne Uhr. Zeittypisches Detail. |
| Floor pan | Bodenblech | Tragender Boden der Karosserie. Rost durch Teppichfeuchte häufig. Wichtig für Sitzbefestigung und Steifigkeit. |
| Trim tag | Body/Trim-Tag | Fisher-Body-Plakette mit Karosserie-/Ausstattungscodes. Hilft beim Originalitäts-Check (Farbe, Trim, Build-Date). Nicht identisch mit der VIN. |
| Bore | Bohrung | Zylinderdurchmesser. Mit dem Hub bestimmt sie den Hubraum. Relevant für Kolbenwahl und Drehzahlcharakter. |
| Bore and stroke | Bohrung und Hub | Kombination aus Zylinderdurchmesser und Hub. Definiert Motorcharakter (over/under-square). Basisdaten für Berechnungen (Hubraum, Verdichtung). |
| Brake bias | Bremsbalance | Verteilung der Bremskraft vorn/hinten. Falsch eingestellt führt zu Blockieren oder langer Bremsweg. Wichtig bei Umbauten auf Scheiben. |
| Brake pad | Bremsbelag | Reibmaterial auf Trägerplatte. Materialwahl beeinflusst Biss, Staub und Temperaturfestigkeit. Einbremsen (Bedding) verhindert Rubbeln. |
| Bleeding brakes | Bremsen entlüften | Entfernt Luft aus dem Bremssystem. Luft = weiches Pedal und schlechte Bremswirkung. Reihenfolge und saubere Methode sind wichtig. |
| Brake fluid | Bremsflüssigkeit | Hydraulikmedium (DOT 3/4/5.1 etc.). Hygroskopisch: zieht Wasser, Siedepunkt sinkt. Wechsel schützt Zylinder und verhindert Fading. |
| Proportioning valve | Bremskraftregler | Verteilt Bremsdruck Vorder-/Hinterachse. Verhindert Blockieren hinten. Bei Umbauten oft neu abzustimmen. |
| Brake booster | Bremskraftverstärker | Unterdruck- oder Hydraulik-Unterstützung. Große Cams reduzieren Unterdruck → Booster kann schwach werden. Lecks verursachen Zischgeräusch und schlechten Leerlauf. |
| Proportioning | Bremskraftverteilung | Balance zwischen Vorder- und Hinterachse; Setup-sensitiv. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Brake line | Bremsleitung | Hydraulikleitung (Stahl, Kupfer-Nickel, flex). Korrosion ist sicherheitskritisch. Saubere Bördelungen und Halterungen sind Pflicht. |
| Brake pedal ratio | Bremspedalübersetzung | Hebelverhältnis beeinflusst Pedalkraft und Weg. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Brake caliper | Bremssattel | Hält Kolben und Beläge. Festsitzende Kolben führen zu Schleifen/Überhitzung. Revision mit Dichtsatz oft möglich. |
| Brake rotor | Bremsscheibe | Reibfläche für Beläge. Schlag/Unwucht erzeugt Rubbeln im Pedal. Mindestdicke beachten; Riefen/Hotspots prüfen. |
| Brake hose | Bremsschlauch | Flexible Leitung am Rad. Alterung führt zu Aufquellen, Rissen oder innerem Kollaps. Symptom: Ziehen, heißes Rad, schlechter Rücklauf. |
| Combustion chamber | Brennraum | Volumen/Form im Kopf; beeinflusst Verdichtung und Klopfen. Quench/Swirl verbessern Effizienz. Wichtig beim „Matching“ von Kolben und Köpfen. |
| Bushing kit | Buchsensatz | Sammelbegriff für Erneuerung der Gummilager im Fahrwerk. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Bump steer | Bumpsteer | Lenkbewegung durch Ein-/Ausfedern. Ursache: falsche Geometrie/ Tie-Rod-Winkel. Kritisch bei Tieferlegung. |
| Burnout | Burnout | Durchdrehen der Hinterräder zum Aufwärmen/Show. Drag-Racing-Standard (Reifen-Temperatur/Grip). Belastet Antriebsstrang und Reifen stark. |
| Bypass valve | Bypass-Ventil | Umgeht Filter bei Kaltstart/Verstopfung, um Ölfluss zu sichern. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| CFM | CFM (Kubikfuß/Minute) | Luftdurchsatz-Angabe für Vergaser/Filter. 1 CFM ≈ 0,472 Liter/s. Zu großer CFM kann Ansprechverhalten unten verschlechtern. |
| Choke | Choke (Kaltstart) | Anreicherung/ Luftdrossel für Kaltstart. Manuell oder automatisch (Bimetall/elektrisch). Falsch eingestellt: Sägen, Absaufen, hoher Verbrauch. |
| CID | CID (cubic inch displacement) | Abkürzung für Hubraum in Kubikzoll. Sehr üblich in US-Teilekatalogen und Foren. Beispiel: 350 CID. (s. cui) |
| Cocktail shakers | Cocktail Shakers | Gewichtsdämpfer zur Schwingungsreduktion bei Convertibles. Mindern Karosserie-Schütteln über Unebenheiten. Typischer 1st-gen Camaro/Convertible-Trick. |
| Ed Cole | Cole, Edward Nicholas | GM-Chefingenieur und später Chevrolet-Präsident der 1950er/60er. Förderte den Small-Block-V8 und leistungsorientierte Serienfahrzeuge. Schuf die technische Grundlage für spätere Camaro-Motorisierungen. |
| Concours | Concours (Show-Originalität) | Bewertungsform für originalgetreue Fahrzeuge. Punktabzug bei falschen Teilen/Oberflächen. Dokumentation und korrekte Codes sind zentral. |
| COPO | COPO (Central Office Production Order) | Sonderbestellprogramm für Flotten/Dealerspecials. Ermöglichte ungewöhnliche Kombinationen ab Werk. Heute Sammlerbegriff für seltene Builds. |
| Cowl plenum seal | Cowl-Dichtung | Dichtung zwischen Haube und Cowl-Öffnung. Entscheidend für funktionierende Cowl-Induction. |
| Cowl induction | Cowl-Induction | Ansaugluft aus dem Hochdruckbereich an der Scheibenbasis. Kühler/ dichter: potenziell mehr Leistung bei Speed. Beim 69er Camaro ikonische Option. |
| Steam holes | Dampfbohrungen | Zusätzliche Kühlbohrungen im SBC. Verbessern Entlüftung des Kühlkreislaufs. |
| Shock mount | Dämpferaufnahme | Befestigungspunkt; Risse führen zu Klappern und Geometrieproblemen. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Delco-Remy | Delco-Remy | GM-Zulieferer für Elektrik und Zündung. Hersteller von Anlassern, Lichtmaschinen und HEI-Zündsystemen. Elektrischer Standardlieferant der 1960er und 1970er. |
| John DeLorean | DeLorean, John | (Chevrolet Car and Truck Division General Manager) war nach Pete Estes für die Chevrolet-Division verantwortlich. Obwohl er erst 1965 in den Entwicklungsprozess des Camaro eintrat, spielte er eine wichtige Rolle bei der Markteinführung und Positionierung des Fahrzeugs auf dem Markt, insbesondere durch seine Marketingstrategien, um den Camaro als Performance-Fahrzeug zu präsentieren. |
| Deluxe interior (Custom Trim) | Deluxe-Innenausstattung | Hochwertigere Innenausstattung mit geprägten Türverkleidungen und besseren Materialien. Optionale Aufwertung. |
| Bias-ply tire | Diagonalreifen | Historischer Reifenaufbau. Authentisch, aber schlechter Grip/Lenkpräzision als Radial. Viele Oldtimer wurden so ausgeliefert. |
| Weatherstrip | Dichtgummi | Tür-/Fenster-/Kofferraumdichtungen. Undichte Dichtungen führen zu Wasser, Rost und Windgeräuschen. Qualität der Repro-Teile variiert stark. |
| Differential | Differential | Erlaubt unterschiedliche Raddrehzahlen in Kurven. Ohne Sperre dreht bei Traktionsverlust oft nur ein Rad. Einstellung und Öl sind entscheidend für Lebensdauer. |
| Differential cover | Differentialdeckel | Abdeckung des Achsgehäuses; Dichtung und Planheit verhindern Lecks. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Differential case | Differentialkorb | Aufnahme für Spider/Side Gears und Ring Gear. Sitzt in Lagerböcken, wird über Shims eingestellt. Risse oder Verschleiß führen zu Geräuschen/Versagen. |
| Carrier | Differentialträger (Carrier) | Gehäuse/Träger für Differentialkorb und Lager. Dient als Basis für Einstellung von Preload/Backlash. Bearbeitung erfordert sauberes Markieren und Reihenfolge. |
| Shim | Distanzscheibe (Shim) | Dünne Scheibe zur Einstellung von Spiel/Vorspannung. Bei Achsen für Preload und Backlash essentiell. Messung oft in Tausendstel Zoll (thou). |
| Mark Donohue | Donohue, Mark | Rennfahrer und Ingenieur. Dominanter Trans-Am-Fahrer für Penske Racing. Technisch tief in die Entwicklung des Renn-Camaro eingebunden. |
| Dover White | Dover Weiß | Häufige Serienfarbe. Oft Basis für Streifen- und Zierpakete. |
| Drag racing | Drag-Racing | Beschleunigungsrennen auf gerader Strecke. Setup fokussiert auf Launch, Traktion und Übersetzung. Typische Distanz: 1/4 Meile. |
| Drag radials | Drag-Radials | Straßenähnliche Reifen mit sehr weicher Mischung. Kompromiss zwischen Straße und Dragstrip. Benötigen trotzdem Temperatur für Grip. |
| Torque | Drehmoment | Kraft, die an der Kurbelwelle anliegt (z. B. lb-ft). Bestimmt „Punch“ im Alltag und beim Launch. Mit Übersetzung wird es am Rad vervielfacht. |
| Torque wrench | Drehmomentschlüssel | Werkzeug für definierte Schraubenanzüge. Verhindert Überdehnen/Losdrehen. Bei Motor/ Achse sicherheits- und haltbarkeitskritisch. |
| Torque spec | Drehmomentvorgabe | Vorgegebenes Anzugsmoment aus Service Manual. Sichert Klemmkraft und Bauteilschutz. Abweichung verursacht Lecks, Lockerung oder Gewindeschäden. |
| Torque converter | Drehmomentwandler (Converter) | Hydraulische Kupplung der Automatik. Stall-Speed bestimmt Launch-Verhalten. Wärmeentwicklung erfordert ggf. Getriebeölkühler. |
| Rev limiter rotor | Drehzahlbegrenzer-Rotor | Mechanischer Begrenzer im Zündverteiler. Serienmäßig beim DZ-302. |
| Redline | Drehzahlgrenze (Redline) | Maximale sichere Drehzahl des Motors. Limitiert durch Ventiltrieb, Schmierung, Kolbenkräfte. Überschreitung kann zu Ventilflattern/Schäden führen. |
| Tachometer | Drehzahlmesser | Zeigt Motordrehzahl. Wichtig für Schaltpunkte und Motorschutz. Viele klassische Camaros hatten optionalen „Tach“. |
| Pressure plate | Druckplatte | Erzeugt Anpresskraft auf die Kupplungsscheibe. Diaphragma oder Hebel-Konstruktion. Mehr Kraft = mehr Haltemoment, aber schwereres Pedal. |
| Leak-down test | Druckverlustprüfung (Leak-down) | Misst Dichtheit von Zylinder (Ringe/Ventile/Kopf). Lokalisierung über Geräusche (Ansaug, Auspuff, Kurbelgehäuse). Aussagekräftiger als reine Kompressionsmessung. |
| Dual-plane intake | Dual-Plane-Ansaugkrümmer | Geteilte Plenum-Struktur für bessere Strömung unten. Guter Straßenkrümmer für Drehmoment und Fahrbarkeit. Meist erste Wahl für „street“ SBC. |
| DZ 302 engine | DZ-302-Motor | Z/28-exklusiver Small Block für Trans-Am-Homologation. Hochdrehzahlkonzept mit 302 cui. |
| Edelbrock | Edelbrock | Performance-Teilehersteller. Produzent von Ansaugkrümmern, Zylinderköpfen und Nockenwellen. Seit den 1960ern prägend für Small-Block-Chevy-Tuning. |
| EFI | EFI (Einspritzung) | Elektronische Kraftstoffeinspritzung. Bessere Kaltstarts, Anpassung, Verbrauch. Bei Restomods häufiges Upgrade. |
| Mono-leaf spring | Einblattfeder | Single-Leaf-Variante (leicht, aber windup-anfälliger). Historisch bei frühen F-Body. Bei Leistung oft Upgrade auf Multi-Leaf. |
| Intake port | Einlasskanal | Luft/Kraftstoff-Weg in den Zylinder. Portgröße und Form bestimmen Strömungsgeschwindigkeit. Zu groß kann untenrum Leistung kosten. |
| Break-in | Einlaufphase | Erste Betriebsstunden nach Motoraufbau. Wichtig für Nocken/Ringe (Öl, Drehzahl, Lastwechsel). Fehler hier verkürzen Lebensdauer massiv. |
| Offset | Einpresstiefe (Offset) | Abstand Felgenmitte zu Anlagefläche. Bestimmt, wie weit Rad innen/außen steht. Wichtig für Lenkanschlag und Kotflügelfreiheit. |
| Single-stage acrylic lacquer | Einschicht-Acryllack | Originaler Lacktyp der Zeit. Farbe und Glanz in einer Schicht. |
| Single-stage paint | Einschichtlack | Farbe und Glanz in einer Schicht. Historisch häufig (60er/70er). Politur kann Material abtragen – vorsichtig. |
| Electric fuel pump | Elektrische Benzinpumpe | Konstante Förderung, gut für Leistung/EFI. Benötigt Relais, Absicherung, Crash-Sicherheit. Position nahe Tank reduziert Kavitation. |
| Electric fan | Elektrolüfter | Elektrischer Lüfter mit Thermoschalter/Relais. Entlastet Motorleistung, hilft im Stau. Saubere Verkabelung und ausreichende Ampere-Reserven nötig. |
| Breather | Entlüfter | Belüftet Ventildeckel/Kurbelgehäuse. Arbeitet mit PCV zusammen (Einlass/ Auslass der Luft). Verstopfung erhöht Druck und Ölundichtigkeiten. |
| Bleeder screw | Entlüfternippel | Ventil zum Entlüften; kann festrosten, vorsichtig lösen. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Pete Estes | Estes, Pete | Chevrolet-Präsident und einflussreicher GM-Manager. Unterstützte Performance-Programme wie Z/28 und COPO trotz interner Widerstände. Zentrale Figur der Camaro-Erfolgsgeschichte. |
| F-body | F-Body (GM) | GM-Plattform für Camaro und Firebird (u. a. 1967–1969). Vorderer Hilfsrahmen (Subframe) mit Unit-Body kombiniert. Charakteristisch für Fahrwerk/Teilekompatibilität. |
| Headers | Fächerkrümmer (Headers) | Einzelrohre pro Zylinder für besseren Abgasfluss. Kann Leistung/Drehmoment verbessern. Einbau oft eng (Lenkung, Starter, Bodenfreiheit). |
| Brake fade | Fading | Bremswirkung lässt bei Hitze nach. Ursachen: Belag/Flüssigkeit überhitzt, Trommeln weniger standfest. Lösung: bessere Beläge, DOT4, Kühlung, Scheibenupgrade. |
| VIN | Fahrgestellnummer (VIN) | Vehicle Identification Number zur Fahrzeugidentifikation. Enthält Modelljahr, Werk, Baureihe, laufende Nummer. Basis für Zulassung und Historie. |
| Ride height | Fahrhöhe | Abstand Karosserie zum Boden. Beeinflusst Geometrie (Sturz/Spur) und Optik. Zu tief kann Bumpsteer und Anschlagen verursachen. |
| Vacuum leak | Falschluft (Unterdruckleck) | Ungeplante Luft hinter dem Vergaser. Symptome: mager, hoher Leerlauf, schlechtes Ansprechverhalten. Prüfung mit Spray, Smoke-Test oder Unterdruckmesser. |
| Spring perch | Federauflage | Auflagepunkt von Feder auf Achse/ Rahmen. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Spring rate | Federrate | Kraft pro Weg (z. B. lb/in). Bestimmt Komfort und Handling-Balance. Zu hoch reduziert Grip auf Unebenheiten. |
| Retainers | Federteller | Halten Ventilfedern auf Position. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Rim width | Felgenbreite | Innenbreite der Felge (Zoll). Muss zum Reifen passen für saubere Aufstandsfläche. Zu breit/zu schmal verschlechtert Handling. |
| Reveal molding | Fensterzierleiste außen | Außenleiste um Windschutz-/Heckscheibe. Dient als Abdeckung und Optikteil. Falsche Montage kann Glas-/Dichtprobleme verursachen. |
| Parking brake | Feststellbremse | Mechanische Bremse für Stand; bei Trommel oft integriert. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Firestone | Firestone | OEM-Reifenhersteller für GM-Fahrzeuge. Zeittypische Bereifung vieler Camaros der 1960er. Einfluss auf Fahrverhalten und Originalität. |
| Fisher Body | Fisher Body | GM-Karosseriebau-Division. Hersteller der Camaro-Karosserien inklusive Struktur und Trim-Tags. Integraler Bestandteil der GM-Produktion. |
| Fisher Body scheduling | Fisher-Body-Planung | Fertigungslogik der Karosseriebauabteilung. Erklärt Abweichungen zwischen Body- und Endmontagedaten. |
| Flexplate | Flexplate | Dünnes Schwungrad für Automatik-Wandler. Überträgt Drehmoment zum Converter und trägt Starterkranz. Risse um Schraubenlöcher sind ein typischer Defekt. |
| Fluid ounce (fl oz) | Flüssigunze (fl oz) | 1 fl oz = 29,57 ml (US). Bei Additiven oder kleinen Messmengen. Nicht mit „oz“ (Masse) verwechseln. |
| Frame-off restoration | Frame-off-Restaurierung | Komplette Zerlegung bis Rohkarosse/Rahmen. Ermöglicht perfekte Aufarbeitung von Unterboden/Details. Aufwendig, teuer, aber technisch sauber. |
| Chin spoiler | Frontspoiler/Lippe | Reduziert Auftrieb und stabilisiert die Vorderachse. Einfaches Aero-Teil, aber spürbar bei Tempo. Typisch bei Z/28/SS-Setups. |
| Feeler gauge | Fühlerlehre | Messen von Spaltmaßen (Ventilspiel, Zündkerzenabstand). Einfach, aber präzise. Wichtig bei mechanischen Ventiltrieben. |
| Volumetric efficiency (VE) | Füllungsgrad (VE) | Wie gut der Zylinder mit Luft gefüllt wird. Steigt durch gute Köpfe, Nockenwelle, Ansaugsystem. Kerngröße für Leistung ohne mehr Hubraum. |
| Foot (ft) | Fuß (ft) | 1 ft = 12 in = 304,8 mm. Wird u. a. bei Drehmoment (lb-ft) und Längen genutzt. Nicht mit „ft-lb“ als Energie verwechseln. |
| Throttle linkage | Gasgestänge | Überträgt Pedalbewegung zum Vergaser/Drosselklappe. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| George Angersbach | George Angersbach | (Chevrolet Interior Designer) war ab 1965 für die Gestaltung des Camaro-Innenraums verantwortlich. Er setzte dabei auf eine sportliche Ausrichtung, klare Linien und eine einfache Bedienung, was dem Fahrzeug ein modernes und sportliches Ambiente verlieh. |
| Total timing | Gesamtzündung | Summe aus Grundzündung + mechanischer Verstellung. Wichtiger Wert für Volllast-Leistung. Je nach Motor oft im Bereich ~32–38° (Richtwert). |
| Closed chamber heads | Geschlossener Brennraum | Köpfe mit kleinerem Brennraum. Höhere Verdichtung, mehr Leistung. |
| Transmission mount | Getriebelager | Entkoppelt Getriebe; defekt = Klacken, Vibration, Auspuffkontakt. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Transmission cooler | Getriebeölkühler | Kühlt Automatiköl; schützt vor Überhitzung. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Crossmember | Getriebequerträger | Träger für Getriebelager; Position beeinflusst Winkel. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Fred Gibb | Gibb, Fred | Chevrolet-Händler und Rennfahrer. Initiierte die legendären COPO-Camaro-Bestellungen inklusive ZL-1. Schlüsselfigur der Dealer-Performance-Ära. |
| Protect-O-Plate | GM-Garantiekarte | Metallkarte mit Fahrzeug-, Motor- und Getriebedaten. Bestandteil der Erstauslieferung. |
| GM corporate engine policy | GM-Motorenrichtlinie | Interne Beschränkung von Hubraum und Leistung. Umgangen durch COPO. |
| Goodyear | Goodyear | Reifenhersteller und Motorsportpartner. Lieferant für Serien- und Trans-Am-Rennreifen. Wesentlich für Camaro-Motorsporterfolge. |
| Primer | Grundierung | Lackaufbau-Schicht für Haftung und Korrosionsschutz. Zink-/Epoxy-Systeme sind robust. Untergrundvorbereitung entscheidet über Ergebnis. |
| Initial timing | Grundzündung | Zündwinkel im Leerlauf ohne Verstellung. Große Cams brauchen oft mehr Grundzündung. Muss mit Startverhalten und Klopffestigkeit harmonieren. |
| Bushings | Gummibuchsen | Elastische Lager in Fahrwerk/Lenkung. Weich = Komfort, hart = Präzision (mehr NVH). PU-Buchsen sind verbreitete Upgrades. |
| Seat belt warning system | Gurtwarnsystem | Sicherheitsfunktion ab 1969. Teil neuer US-Sicherheitsvorschriften. |
| Casting date | Gussdatum | Datum des Gussvorgangs eines Bauteils. Wichtig für Originalitätsprüfung. |
| Casting number | Gussnummer | Identifikationsnummer eines gegossenen Bauteils Ermöglicht Zuordnung zu Baujahr und Ausführung. |
| H-pipe | H-Pipe | Verbindungsrohr zwischen den Auspuffsträngen. Verbessert oft Drehmoment unten und reduziert Dröhnen. Klassisch bei V8-Dual-Exhaust. |
| Henry C. Haga | Haga, Henry C. | (Chief of Chevrolet Exterior Studio) leitete ab 1964 das Team, das das äußere Erscheinungsbild des Camaro gestaltete. Unter seiner Führung erhielt der Camarosein markantes Aussehen, das die sportlichen Proportionen und die charakteristische Front betonte. |
| Houndstooth interior | Hahnentritt-Interieur | Spezieller Sitzstoff mit geometrischem Muster. Besonders bekannt aus Z/28-Modellen. |
| Dealer invoice | Händlerrechnung | Abrechnung zwischen GM und Händler. Enthält Preis, Optionen und Auslieferungsdaten. |
| Hood tach | Haubendrehzahlmesser | Tacho auf der Motorhaube (optisch ikonisch). Gute Ablesbarkeit, aber zusätzliche Öffnung/Verkabelung. Originale sind sammelwürdig. |
| Master cylinder | Hauptbremszylinder | Erzeugt hydraulischen Druck für das Bremssystem. Undicht: Pedal sinkt, Bremsflüssigkeitverlust. Wichtig: richtige Bohrung passend zu Sätteln/Zylindern. |
| Main bearing | Hauptlager | Lagert die Kurbelwelle im Block. Ölfilm trägt die Last – saubere Kanäle und korrektes Spiel nötig. Zu wenig Spiel = Fresser, zu viel = Öldruckabfall. |
| Rear body panel | Heckabschlussblech | Eigenständiges Karosserieteil des 1969 Camaro. Trägt Rückleuchten und Rückfahrscheinwerfer. |
| Decklid spoiler | Heckspoiler | Erzeugt Abtrieb/ reduziert Auftrieb am Heck. Bei Pony/Muscle oft auch reines Styling-Element. Montage/Bohrungen beeinflussen Originalität. |
| HEI | HEI-Zündung | GM High Energy Ignition (elektronisch, starke Spule im Verteiler). Robust und wartungsarm gegenüber Unterbrecherkontakten. Benötigt oft 12 V „full time“ statt Vorwiderstand. |
| Heater control valve | Heizungsventil | Regelt Kühlmittelfluss zum Heater Core (je nach System). Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Heater core | Heizungswärmetauscher | Kleinradiator für Innenraumheizung; Leck = Kühlmittel im Innenraum. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Subframe | Hilfsrahmen (Subframe) | Vorderer Rahmenabschnitt für Motor/Fahrwerk/Lenkung. Mit Gummilagern an die Karosserie gekoppelt. Relevant für NVH und Ausrichtung. |
| Rear axle | Hinterachse | Komplette Achseinheit mit Differential, Achswellen und Gehäuse. Bei Camaro oft 10- oder 12-Bolt. Trägt Fahrzeuggewicht und überträgt Antriebskraft. |
| Rear main seal | Hinterer Kurbelwellendichtring | Dichtet Kurbelwelle hinten ab. Defekt: Öl zwischen Motor und Getriebe, Kupplungsölung möglich. Bei SBC je nach Baujahr 2-teilige oder 1-teilige Ausführung. |
| Rear sway bar | Hinterer Stabilisator | Erhöht Rollsteifigkeit hinten; verändert Balance (Übersteuern möglich). Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Rear spring | Hinterfeder | Trägt Gewicht hinten; bei Leaf-Spring oft zugleich Achsführung. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Heat soak | Hitzestau (Heat Soak) | Aufheizen von Komponenten nach Abstellen. Kann Startprobleme, Vapor Lock und Starterprobleme verursachen. Hitzeschilde und Routing helfen. |
| Holley Carburetor Company | Holley Carburetor Company | Aftermarket- und Motorsport-Vergaserhersteller. Weit verbreitet bei leistungsorientierten Camaro-Umbauten. Bis heute fester Bestandteil der US-Tuning-Kultur. |
| Holley carburetor | Holley-Vergaser | Aftermarket-Klassiker, modular und leicht zu tunen. Power-Valve, Jets und Pumpen-Düsen definieren Verhalten. Sehr verbreitet im Drag/Street-Performance. |
| HP | HP (horsepower) | Abkürzung für Leistung. Achtung: Messstandard (gross/net) beeinflusst Vergleich. Heute oft in kW umgerechnet. |
| Stroke | Hub | Weg des Kolbens von OT nach UT. Langer Hub: mehr Drehmoment, kürzerer Hub: drehfreudiger. Bestimmt auch Kolbengeschwindigkeit und Belastung. |
| Displacement | Hubraum | Gesamtvolumen aller Zylinder (z. B. 350 cubic inches). Mehr Hubraum liefert tendenziell mehr Drehmoment. Angabe als ci (US) oder Liter (metrisch). |
| Hugger Orange | Hugger Orange | Ikonische Hochleistungsfarbe. Stark mit Z/28 assoziiert. |
| Hurst Performance | Hurst Performance | Hersteller von Schaltmechaniken. Berühmt für präzise Hurst-Schalthebel in SS- und Z/28-Camaros. Teil der Muscle-Car-DNA. |
| Hurst shifter | Hurst-Schalthebel | Aftermarket-Schaltmechanik mit kurzen, präzisen Wegen. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Lifters | Hydrostößel/Stößel | Übertragen Nockenbewegung auf Pushrods. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Gear oil | Hypoid-Öl | Schmierstoff für Achsdifferential (z. B. 75W-90). Hypoid-Zahnräder brauchen EP-Additive. Bei Posi oft zusätzlich Reibwert-Additiv. |
| X-Code | Interner GM-Code | Leistungs- oder ausstattungsbezogene interne Kennzeichnung. Nicht immer öffentlich dokumentiert. |
| JL8 brake system | JL8-Scheibenbremsanlage | Sehr seltene 4-Rad-Scheibenbremse. Rennsportnahes Sonderpaket. |
| Chuck Jordan | Jordan, Chuck | GM-Designer der 1960er, später GM-Designchef. Arbeitete an Serien- und Konzeptfahrzeugen. Beteiligung an der Design-Evolution des Camaro. |
| Julian date | Julianisches Datum | Fortlaufende Tageszählung im Jahr. Wird auf Bauteilen zur Produktionsdatierung genutzt. |
| Wiring harness | Kabelbaum | Gebündelte Fahrzeugverkabelung. Alterung: spröde Isolation, hohe Übergangswiderstände. Saubere Stecker und Sicherungen sind entscheidend. |
| Console wiring harness | Kabelbaum Konsole | Spezifischer Kabelbaum für Mittelkonsole und Zusatzinstrumente. |
| Driveshaft | Kardanwelle | Überträgt Kraft vom Getriebe zum Hinterachsdifferential. Wuchtung und Winkel (U-Joints) sind kritisch. Vibrationen deuten oft auf Winkel/Unwucht. |
| Driveline angle | Kardanwinkel | Winkel von Getriebe- zu Achseingang; falsch = Vibration. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Body-on-frame | Karosserie auf Rahmen | Klassische Bauweise mit separatem Leiterrahmen. Viele US-Cars der 50er/60er so aufgebaut. Camaro ist dagegen Unit-Body mit Subframe. |
| Body alignment | Karosserieausrichtung | Ausrichtung von Türen, Hauben, Kotflügeln. Erfordert Maßhaltigkeit und korrekte Lager. Nach Unfallschaden besonders wichtig. |
| Body bushings | Karosseriegummis | Entkoppeln Karosserie/Subframe; beeinflussen Spaltmaß und NVH. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Body mount | Karosserielager | Lagerpunkte zwischen Karosserie und Subframe/Rahmen. Gummi beeinflusst NVH und Ausrichtung. Alte Lager verursachen Spaltmaß- und Lenkthemen. |
| Catalytic converter | Katalysator | Abgasnachbehandlung; bei 60er-Jahre Fahrzeugen i. d. R. nicht vorhanden. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Thomas H. Keating | Keating, Thomas H. | (Assistant Chief Engineer) unterstützte Benzinger in der technischen Entwicklung des Camaro und kümmerte sich um viele Aspekte der Fahrzeugentwicklung, wie die Abstimmung von Fahrwerk und Antrieb. |
| Spark plug gap | Kerzenabstand | Abstand der Elektroden, beeinflusst Zündspannung. HEI erlaubt oft größeren Gap. Zu groß kann Aussetzer unter Last verursachen. |
| Kickdown | Kickdown | Automatik-Lastsignal für Downshift und Schaltpunkte. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Rocker arms | Kipphebel | Betätigen Ventile; Übersetzung beeinflusst effektiven Hub. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Clear coat | Klarlack | Transparente Deckschicht bei Basislack-Systemen. Schützt und bringt Glanz. Bei Oldtimern oft Umrüstung von Single-Stage. |
| Detonation | Klopfen (Detonation) | Unkontrollierte Verbrennung durch zu hohe Druck/Temperatur. Kann Kolben, Lager und Köpfe schädigen. Ursachen: zu viel Timing, zu mager, zu heiß, falscher Sprit. |
| Knock sensor | Klopfsensor | Sensor für Klopfereignisse (bei modernen Systemen). Bei klassischen Vergaser-SBC meist nicht vorhanden. Bei EFI-Umrüstungen möglich. |
| Semon “Bunkie“ Knudsen | Knudsen, Semon “Bunkie“ | (Chevrolet General Manager) war der Vorgänger von Pete Estes und legte einige Grundlagen für die Performance-Ausrichtung von Chevrolet, insbesondere im Hinblick auf den Motorsport. Sein Einfluss auf die Markenphilosophie und die Betonung von Performance wirkte noch nach, als der Camaro entwickelt wurde. |
| Trunk pan | Kofferraumboden | Blechboden im Kofferraum. Typisch Rost durch Wasser an Dichtungen/Heckscheibe. Reparatur beeinflusst Tank-/Reserveradbereich. |
| Piston | Kolben | Komprimiert Gemisch und überträgt Kräfte auf das Pleuel. Form (Flat/Dome/Dish) beeinflusst Verdichtung und Quench. Ringpaket und Spiel sind entscheidend für Haltbarkeit. |
| Wrist pin (gudgeon pin) | Kolbenbolzen | Gelenk zwischen Kolben und Pleuel. Pressfit oder Floating, je nach Pleuel/Setup. Schmierung und Spiel verhindern Geräusche und Verschleiß. |
| Piston rings | Kolbenringe | Dichten Brennraum ab und kontrollieren Ölfilm. Falsches Ringstoßmaß kann Fresser oder Blow-by verursachen. Einlaufphase ist für Ringabdichtung kritisch. |
| Compression test | Kompressionstest | Misst Druckaufbau beim Durchdrehen. Gibt Hinweis auf Ringe, Ventile, Kopfdichtung. Vergleich zwischen Zylindern ist entscheidend. |
| Fuel pressure | Kraftstoffdruck | Druck in der Kraftstoffleitung (psi/bar). Vergaser mögen meist niedrigen Druck (oft ~5–7 psi). Zu hoher Druck überflutet, zu niedriger verhungert. |
| Fuel filter | Kraftstofffilter | Schützt Vergaser/EFI vor Schmutz; verhindert Nadelventilprobleme. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Fuel tank | Kraftstofftank | Speichert Kraftstoff; Rost/Schmutz führt zu Vergaserproblemen. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| U-joint | Kreuzgelenk (U-Joint) | Gelenk der Kardanwelle für Winkelbewegung. Verschleiß: Spiel, Klackern beim Lastwechsel, Vibration. Fettbare Versionen erleichtern Wartung. |
| Cubic inch (cu in / ci) | Kubikzoll (ci) | US-Hubraumeinheit: 1 Liter = 61,024 ci. auch cui oder in3. 350 ci entsprechen ca. 5,7 Liter. Historisch wichtigste Hubraumangabe bei US-V8. |
| Radiator | Kühler | Wärmetauscher für Kühlmittel. Größe/Kernzahl beeinflussen Reserven bei Hitze und Stau. Ablagerungen und verstopfte Lamellen mindern Wirkung. |
| Radiator cap | Kühlerdeckel | Hält Systemdruck und hebt den Siedepunkt. Defekt: Überkochen, Verlust, Luft im System. Druckwert oft in psi angegeben. |
| Radiator hose | Kühlerschlauch | Verbindet Motor und Kühler; Alterung führt zu Platzen/Lecks. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Coolant | Kühlmittel | Wasser/Frostschutz-Mix mit Korrosionsschutz. Frostpunkt und Siedepunkt werden verbessert. Regelmäßiger Wechsel verhindert Rost und Ablagerungen. |
| Clutch | Kupplung | Trennt/ verbindet Motor und Getriebe beim Schalten. Scheibe, Druckplatte und Ausrücklager sind Kernteile. Falsche Einstellung verursacht Schlupf oder Rupfen. |
| Clutch linkage | Kupplungsgestänge | Mechanik (Z-Bar) bei klassischen GM; Spiel beeinflusst Trennung. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Bellhousing | Kupplungsglocke | Gehäuse zwischen Motor und Getriebe; Zentrierung ist kritisch. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Z-bar | Kupplungshebel (Z-Bar) | Querhebel im Kupplungsgestänge; Buchsen verschleißen. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Clutch pedal ratio | Kupplungspedalübersetzung | Hebelverhältnis beeinflusst Betätigungskraft und Trennweg. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Crankshaft | Kurbelwelle | Wandelt Kolbenhub in Drehbewegung. Lagerstellen (Main Journals) müssen maßhaltig und glatt sein. Wuchten reduziert Vibrationen und Lagerverschleiß. |
| Front crank seal | Kurbelwellendichtring vorn | Dichtet Kurbelwelle am Timing-Cover ab. Defekt: Ölnebel/Öl am Balancer und Frontbereich. Balancer-Lauffläche muss glatt sein. |
| kW | kW | SI-Leistungseinheit. 1 kW ≈ 1,341 hp. Hilft bei Zulassung und Vergleich. |
| L72 | L72 Big Block | 427-cui-Gusseisenmotor. Über COPO im Camaro erhältlich. Sehr leistungsstark. |
| Bearing preload | Lager-Vorspannung (Preload) | Vordefinierte Klemmung der Lager ohne Spiel. Zu gering: Spiel/Schäden; zu hoch: Hitze/Frühverschleiß. Bei Pinion oft über Crush Sleeve oder Shims. |
| Bearing cap | Lagerdeckel | Verschraubte Deckel, die Differentiallager halten. Müssen seitenrichtig und in Position montiert werden. Falsche Montage zerstört Lager und Einstellung. |
| Tony Lapine | Lapine, Tony | (Assistant Chief Engineer) war ein weiterer wichtiger Ingenieur im Chevrolet-Team. Er arbeitete an verschiedenen Projekten und beeinflusste die technische Ausrichtung und die Fahrzeugdynamik des Camaro. |
| lb-ft (pound-foot) | lb-ft (Pfund-Fuß) | US-Drehmoment: 1 lb-ft ≈ 1,356 Nm. Wird für Motor- und Schraubmoment genutzt. In Manuals häufig die zentrale Angabe. |
| Curb weight | Leergewicht | Gewicht des fahrbereiten Fahrzeugs ohne Zuladung. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Horsepower (hp) | Leistung (hp/PS) | US-Leistungseinheit: 1 hp ≈ 0,746 kW. „Gross“ vs. „Net“ (historisch): Messmethode beeinflusst Werte. Leistung steigt mit Drehmoment und Drehzahl. |
| Power valve | Leistungsventil (Power Valve) | Zusätzliche Anreicherung bei Last/Unterdruckabfall. Defekt kann dauerhaft fettes Gemisch verursachen. Bei Backfire kann es beschädigt werden (Holley typisch). |
| Horsepower Wars | Leistungswettlauf | Wettbewerb der Hersteller um maximale Motorleistung. Prägend für die Camaro-Entwicklung. |
| LeMans Blue | LeMans Blau | Klassische Camaro-Farbe. Motorsportnaher Farbton. |
| Steering box | Lenkgetriebe | Übersetzt Lenkradbewegung in Lenkgestängebewegung. Typisch: recirculating ball. Einstellung von Spiel und Schmierung wichtig. |
| Pitman arm | Lenkhebel (Pitman Arm) | Hebel am Lenkgetriebeausgang. Bewegt das Center Link. Falsche Positionierung beeinflusst Geradeauslauf. |
| Steering column | Lenksäule | Verbindet Lenkrad und Lenkgetriebe; Lager und Schalter integriert. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Steering rag joint | Lenkzwischenstück (Rag Joint) | Gummi-/Gewebekupplung zur Entkopplung; Spiel erzeugt Lenkungsluft. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Alternator | Lichtmaschine (Alternator) | Erzeugt Strom und lädt Batterie. Defekt: Unterspannung, flackernde Lichter, entladene Batterie. Riemen, Regler und Masse sind typische Fehlerquellen. |
| Alternator amperage rating | Lichtmaschinenleistung | Stromstärke der Lichtmaschine. Wichtig bei Zusatzausstattung. |
| LS | LS (Gen III/IV) | Moderne GM-V8-Familie, oft als Swap. Nicht identisch mit klassischem SBC, aber populär. EFI, Coil-on-plug, hohe Effizienz. |
| AFR (air-fuel ratio) | Luft-Kraftstoff-Verhältnis (AFR) | Verhältnis Luft zu Kraftstoff. Zu mager erhöht Temperatur, zu fett senkt Leistung/rußt. Breitband-Lambda ist das moderne Messmittel. |
| Air cleaner | Luftfiltergehäuse | Filtert Ansaugluft und reduziert Schmutzeintrag. Offener Filter kann mehr Ansauggeräusch liefern. Wichtig: Dichtung zur Haube (bei Cowl/Ram Air). |
| Solenoid | Magnetschalter | Schaltet den Starterstrom und rückt Ritzel ein. Klick ohne Drehen: Batterie/Masse/Starterproblem. Hitzeschutz hilft bei V8 im engen Motorraum. |
| Alex C. Mair | Mair, Alex C. | (Chevrolet Engineering Director) seine Arbeit in den Bereichen Motor- und Fahrwerkstechnik einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der F-Body-Plattform. |
| Ground strap | Masseband | Verbindet Motor/Karosserie elektrisch. Fehlt/korrodiert → Startprobleme, falsche Sensorwerte, Hitze in Kabeln. Billiges Teil, großer Effekt. |
| Mechanical fuel pump | Mechanische Benzinpumpe | Über Exzenter/Nocken angetrieben. Einfach, periodenkorrekt und zuverlässig. Vapor Lock und Förderleistung sind Grenzen bei Leistung. |
| Multi-leaf rear springs | Mehrblatt-Hinterfedern | Ab 1969 verstärkt ausgeführt. Reduzieren Wheel Hop und verbessern Traktion. |
| Multi-leaf spring | Mehrblattfeder | Mehrere Lagen für höhere Tragfähigkeit und Stabilität. Weniger Wheel Hop als Mono-Leaf. Buchsen und Klemmen beeinflussen Reibung/NVH. |
| Mile (mi) | Meile (mi) | 1 mi = 1,609 km. Geschwindigkeit oft in mph. Hilfreich für US-Performancewerte und Tachos. |
| Miles per hour (mph) | Meilen pro Stunde (mph) | Geschwindigkeitseinheit: 1 mph = 1,609 km/h. 0–60 mph entspricht ca. 0–96 km/h. US-Testberichte nutzen mph. |
| Dial indicator | Messuhr | Präzisionsmessung für Spiel/Rundlauf (Backlash, Endplay). Wichtig bei Differential-Setup und Motoraufbau. Mit Magnetfuß flexibel einsetzbar. |
| RPM | min-1 | Revolutions per minute = Kurbelwellenumdrehungen pro Minute. Leistungskurve und Schaltpunkte hängen davon ab. Zu hohe RPM gefährden Ventiltrieb und Lager. |
| Bill Mitchell | Mitchell, Bill | (Vice President of Styling at GM) Als Nachfolger von Harley Earl bei GM war Mitchell einer der einflussreichsten Personen in der Designabteilung. Sein Einfluss ab 1964 prägte das sportliche und aggressive Design des Camaro. Er war ein Verfechter für stilvolle, sportliche Autos. |
| Bill Mitchell | Mitchell, William L. | GM Vice President of Design ab 1958. Verantwortlich für den Wandel zu aggressiverem, sportlichem Design. Prägte die visuelle Identität des Camaro maßgeblich. |
| Console | Mittelkonsole | Beherbergt Shifter, Ablage und ggf. Zusatzinstrumente. Option, die Innenraumwert erhöht. Bei Nachrüstung auf Kabel/Bohrungen achten. |
| Center link | Mittellenkstange (Center Link) | Verbindet Pitman/Idler mit Spurstangen. Darf nicht verbogen sein. Grundlage für korrekte Spur. |
| Hood scoop | Motorhaubenhutze | Luftführung/Optiköffnung auf der Haube. Kann funktional (Frischluft) oder Attrappe sein. Wichtig: Dichtung, Wasserführung, Luftfilter. |
| Muncie M20/M21/M22 | Muncie 4-Gang | Klassische GM-4-Speed-Schaltgetriebe. Unterschiede in Übersetzung und Zahnraddesign (M22 „Rock Crusher“). Beliebt wegen Haltbarkeit und Periodenkorrektheit. |
| Muncie Transmission Plant | Muncie Transmission Plant | GM-Getriebewerk. Produzent der legendären Muncie-4-Gang-Schaltgetriebe. Untrennbar mit Performance-Camaros verbunden. |
| Muscle car | Muscle-Car | US-Performance-Car (meist 60er/70er) mit großem Motor. Fokus auf Beschleunigung und Geradeauslauf. Typisch: V8, Heckantrieb, einfache Technik. |
| ATDC | n.OT (ATDC) | After Top Dead Center: Zündung nach OT. Kommt z. B. bei Emissions-Setups vor. Beeinflusst Leerlauf und Abgastemp. |
| Caster | Nachlauf | Lenkachsneigung; erhöht Geradeauslauf und Rückstellmoment. Mehr Nachlauf verbessert High-Speed-Stabilität. Kann Lenkkräfte erhöhen. |
| Needle and seat | Nadelventil und Sitz | Regelt Kraftstoffzufluss in die Schwimmerkammer. Verschleiß/Schmutz führt zu Überlaufen. Filterung und saubere Leitungen verlängern Lebensdauer. |
| Seam sealer | Nahtabdichtung | Dichtet Blechstöße gegen Wasser und Korrosion. Bei Restauration oft erneuern. Überlackierbar, aber Untergrund muss sauber sein. |
| Nm | Nm | SI-Drehmoment. 1 Nm ≈ 0,738 lb-ft. In EU-Datenblättern Standard. |
| Camshaft | Nockenwelle | Steuert Öffnungszeitpunkt und Hub der Ventile. Größerer Cam = mehr Leistung oben, oft weniger unten. Zentraler Hebel im SBC-Tuning. |
| Cam duration | Nockenwellen-Dauer (Duration) | Winkel, wie lange das Ventil geöffnet ist. Mehr Duration verschiebt Leistung nach oben. Beeinflusst Leerlauf und Unterdruck. |
| Numbers matching | Numbers matching | Motor/Getriebe/Rear-End passen zu Fahrzeugdokumenten. Relevant für Sammlerwert und Originalitätsprüfung. Erfordert Casting-/Stamping-Checks. |
| Powerband | Nutzbarer Drehzahlbereich | Bereich, in dem Motor spürbar Leistung liefert. Cam/Ansaugung/Auspuff bestimmen Lage und Breite. Wichtig für Getriebe- und Achsübersetzung. |
| Payload | Nutzlast | Zuladung, die das Fahrzeug legal/technisch tragen kann. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| NVH | NVH (Noise, Vibration, Harshness) | Fachbegriff für Geräusch, Vibration und Rauigkeit im Fahrzeug. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Upper control arm | Oberer Querlenker | Teil der vorderen Doppelquerlenker-Aufhängung. Geometrie beeinflusst Sturzkurve. Buchsen/ Ball Joint sind typische Servicepunkte. |
| Open chamber heads | Offener Brennraum | Zylinderköpfe mit größerem Brennraum. Geringere Verdichtung, klopffester. |
| Octane rating | Oktanzahl | Maß für Klopffestigkeit des Kraftstoffs. Höhere Verdichtung/Timing verlangen oft mehr Oktan. US (AKI) und EU (RON) sind nicht identisch. |
| Windage tray | Ölabstreifblech (Windage Tray) | Reduziert Ölnebel und Schaum durch Kurbelwellenwind. Kann Öltemperatur und Leistung verbessern. Bei Drehzahlmotoren sinnvoll, Montageabstände beachten. |
| Oil pressure | Öldruck | Druck im Schmierkreislauf (oft in psi/bar). Zu niedrig: Lager- und Ventiltriebverschleiß. Zu hoch: Filter/Bypass belastet, unnötige Leistungseinbuße. |
| Oil filter | Ölfilter | Filtert Partikel aus dem Ölkreislauf. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Oil cooler | Ölkühler | Reduziert Öltemperatur bei hoher Last. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Windage | Ölnebel/Windage | Ölverwirbelung durch rotierende Kurbelwelle; kostet Leistung. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Oil pump | Ölpumpe | Erzeugt Öldruck und versorgt Lager/Ventiltrieb. SBC meist Zahnradpumpe im Sumpf. Pickup-Höhe und Federdruck bestimmen Öldruckverhalten. |
| Oil pickup | Ölpumpen-Saugrohr (Pickup) | Ansaugpunkt der Ölpumpe in der Ölwanne. Abstand zum Wannenboden muss passen. Lockere Pickups verursachen Druckabfall und Motorschäden. |
| Oil aeration | Ölschaum | Luft im Öl reduziert Schmierfilm; gefährlich bei hohen Drehzahlen. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Sump | Ölsumpf | Bereich, in dem Öl in der Wanne gesammelt wird. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Oil pan gasket | Ölwannendichtung | Dichtet Ölwanne gegen Block ab. Undicht: Ölfilm am Motor/Unterboden, Tropfen am Getriebequerträger. Montage: gleichmäßiges Anziehen, passende Dichtungskombination. |
| TDC | OT (TDC) | Top Dead Center: oberer Totpunkt. Referenz für Timing und Montage. Markierungen am Balancer/Flywheel. |
| Patina | Patina | Gealterte Oberfläche mit Gebrauchsspuren. Kann authentisch und wertsteigernd sein. Abgrenzung zu Rost/Schäden wichtig. |
| PCV grommet | PCV-Gummitülle | Dichtet PCV-Anschluss im Ventildeckel/Ansaugung ab. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| PCV valve | PCV-Ventil | Kurbelgehäuseentlüftung über Unterdruck. Reduziert Blow-by-Druck und Ölnebel im Motorraum. Defekt: Leerlaufprobleme, Ölverbrauch, Dichtungslecks. |
| Roger Penske | Penske, Roger | Rennstallbesitzer und Unternehmer. Leitete das erfolgreiche Penske-Trans-Am-Camaro-Team. Motorsporterfolge machten den Z/28 weltbekannt. |
| Pound (lb) | Pfund (lb) | Masseeinheit: 1 lb = 0,4536 kg. Wird bei Fahrzeuggewicht und Federraten genutzt. Auch bei Schrauben (z. B. 5/16-18) indirekt relevant. |
| Vince Piggins | Piggins, Vince | Chevrolet Performance Manager. Initiator des Z/28-Programms und der Trans-Am-Homologation. Ohne ihn kein 302-cui-Z/28-Camaro. |
| Vincent E. Piggins | Piggins, Vincent E. | (Manager of Product Performance Chevrolet) spielte eine zentrale Rolle in der Entwicklung und Förderung von Hochleistungsfahrzeugen, ab 1966 insbesondere des Chevrolet Camaro Z/28. Er trug entscheidend dazu bei, dass Chevroleteine starke Präsenz im Motorsport und in der Hochleistungs-Szene aufbaute. |
| Pilot bearing/bushing | Pilotlager/-buchse | Zentriert Getriebeeingangswelle in der Kurbelwelle. Defekt: Schaltprobleme, Geräusche, Vibration. Beim SBC oft einfache Bronzebuchse. |
| Pint (pt) | Pint (pt) | 1 pt = 0,473 Liter Bei kleineren Flüssigkeitsangaben. Weniger verbreitet als qt/gal im Kfz-Kontext. |
| Connecting rod | Pleuel | Verbindet Kolben mit Kurbelwelle. Pleuellager und Bolzenauge müssen zum Setup passen. Bei Leistung wichtig: Bolzen, Material, Streckgrenze. |
| Rod bearing | Pleuellager | Lagert Pleuel auf der Kurbelwelle. Hohe Last bei Drehzahl – Ölversorgung kritisch. Falsches Spiel führt zu Klopfen oder Schaden. |
| Pony car | Pony-Car | Kompakter Sportcoupé-Typ, gestartet mit Ford Mustang. Langer Vorderwagen, kurzer Heckabschluss, 2+2. Camaro ist der klassische GM-Gegenspieler. |
| Powerglide | Powerglide | 2-Gang Automatik; simpel und sehr robust. Im Drag-Racing wegen geringer Schaltvorgänge beliebt. Auf der Straße weniger „spritzig“ durch 2 Gänge. |
| Build sheet | Produktionsauftrag | Internes GM-Fertigungsdokument mit allen Fahrzeugoptionen. Wichtigste Quelle zur Werkskonfiguration. |
| PS | PS (Pferdestärke) | Metrische Leistungseinheit. 1 PS ≈ 0,7355 kW (etwas anders als hp). In Deutschland üblich. |
| PSI | psi (Pfund pro Quadratzoll) | Druckeinheit: 1 psi = 0,06895 bar. Öldruck, Reifendruck und Kühlsystemdruck oft in psi. Umrechnung hilft bei Diagnose und Setup. |
| Quart (qt) | Quart (qt) | 1 qt = 0,946 Liter Öl- und Kühlmittelmengen werden oft in quarts angegeben. 4 qt ≈ 3,8 Liter (nahe 1 US gallon). |
| Control arm | Querlenker | Führt Radaufhängung (oben/unten). Bushings und Kugelgelenke definieren Präzision. Verschleiß: Poltern, schwammiges Lenkgefühl. |
| Control arm shaft | Querlenkerbolzen/Schacht | Achse des Querlenkers; korrekte Ausrichtung wichtig. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Crush sleeve | Quetschhülse (Crush Sleeve) | Einmalteil zur Einstellung der Pinion-Preload. Wird beim Anziehen der Pinion-Nut gestaucht. Zu weit gestaucht = ersetzen, nicht „zurückdrehen“. |
| Wheel | Rad/Felge | Trägt Reifen und überträgt Kräfte. Breite/Offset beeinflussen Optik und Freigängigkeit. Material (Stahl/Alu) bestimmt Gewicht. |
| Wheel cylinder | Radbremszylinder | Hydraulikzylinder für Trommelbremse. Undicht: feuchte Trommel, Bremswirkung asymmetrisch. Regelmäßiger Flüssigkeitswechsel reduziert Korrosion. |
| Radial tire | Radialreifen | Moderne Bauart mit besserer Stabilität und Grip. Verbessert Bremsen und Handling deutlich. Kann Optik/Originalität beeinflussen (Sidewall-Look). |
| Wheelbase | Radstand | Abstand Vorder- zu Hinterachse. Beeinflusst Fahrstabilität und Wendigkeit. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. |
| Ram air | Ram-Air | Ansaugsystem, das Fahrtwinddruck nutzt. Kann bei Geschwindigkeit die Füllung leicht verbessern. Dichtes System und saubere Luftführung sind entscheidend. |
| Tire pressure | Reifendruck | Beeinflusst Grip, Verschleiß und Komfort. Zu hoch: weniger Kontakt; zu niedrig: schwammig/Hitze. Beim Drag oft bewusst niedriger hinten. |
| Restomod | Restomod | Restaurierung mit modernen Upgrades (Bremse, Fahrwerk, EFI). Ziel: bessere Fahrbarkeit bei klassischer Optik. Wert hängt stark von Qualität/Teilewahl ab. |
| Pinion seal | Ritzeldichtring | Dichtet Pinion-Flansch; Leck = Öl am Kardan/Unterboden. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Pinion nut | Ritzelmutter | Sichert Flansch und stellt Preload über Anzug ein. Wird oft erneuert (Sicherung/Dehnung). Falsches Anzugsmoment ruiniert Lager. |
| Pinion depth | Ritzeltiefe | Position des Pinion relativ zum Ring Gear. Bestimmt Kontaktbild und Laufgeräusch. Einstellung über Shims und Messwerkzeuge. |
| Pinion angle | Ritzelwinkel | Einstellung der Achse relativ zur Kardanwelle; wichtig bei Leaf-Spring. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Rochester Products | Rochester Products | GM-Vergaserhersteller. Produzent des Quadrajet-Vergasers für viele Camaro-V8. Bekannt für Effizienz und hohe Durchflussreserven. |
| Rochester Quadrajet | Rochester Quadrajet | GM-4bbl-Vergaser mit kleinen Primär- und großen Sekundärstufen. Guter Alltagsverbrauch bei Bedarf hoher Durchsatz. Setup sensibel auf Dichtheit und Sekundärsteuerung. |
| Rust belt | Rost Gürtel | US-Regionen mit viel Salz und Korrosion. Fahrzeuge von dort oft stark rostbefallen. Bei Importkauf kritischer Faktor. |
| RPO | RPO (Regular Production Option) | GM-Optionscode-System für Ausstattung/Technik. Codes (z. B. ZL2, D80) definieren exakt den Inhalt. Wichtig beim Decoding und Teilenachweis. |
| RS (Rally Sport) | RS (Rally Sport) | Ausstattungs-/Optikpaket (z. B. verdeckte Scheinwerfer). Mehr „Show“ als „Go“ – keine Pflicht-Performance-Teile. Oft kombiniert mit SS oder Z/28. |
| Backup lights (rear valance mounted) | Rückfahrscheinwerfer im Heckblech | Beim 1969 Camaro im unteren Heckblech integriert. Charakteristisches Erkennungsmerkmal dieses Modelljahres. |
| Fuel return line | Rücklaufleitung | Führt überschüssigen Kraftstoff zum Tank zurück. Hilft gegen Vapor Lock und stabilisiert Temperatur/Druck. Typisch bei einigen OEM- und EFI-Systemen. |
| Rally gauge cluster | Rundinstrumente | Große Rundanzeigen für Geschwindigkeit und Drehzahl. Sportlichere Ausführung. |
| Runout | Rundlauf | Abweichung von idealer Rotation/Planlauf. Zu viel Runout erzeugt Vibrationen oder Geräusche. Relevant bei Bremsscheiben und Ring Gear. |
| Irv Rybicki | Rybicki, Irving | (GM Design, später Vice President of Design), der unter Bill Mitchellarbeitete, war zwar stärker im Exterieur-Design involviert, trug aber auch zur Designphilosophie des Interieurs bei, insbesondere in der Gestaltung der sportlichen Cockpit-Atmosphäre und der Verwendung von Materialien, die eine sportliche und hochwertige Anmutung vermittelten. |
| SAE Gross horsepower | SAE-Bruttoleistung | Alte Leistungsangabe ohne Nebenaggregate. Erklärt hohe PS-Zahlen der 1960er. |
| SAE thread | SAE-Gewinde | Zollgewinde (UNC/UNF) statt metrisch. Üblich an US-Fahrzeugen und Zubehör. Falsches Gewinde zerstört Bohrungen und Schrauben. |
| Saginaw Steering & Gear | Saginaw Steering & Gear | GM-Zulieferdivision für Lenkungen und Getriebe. Lieferte zentrale Fahrwerks- und Lenkkomponenten. Prägte das Fahrgefühl klassischer GM-Fahrzeuge. |
| Collector | Sammler (Collector) | Bereich, wo Header-Rohre zusammenlaufen. Durchmesser/Länge beeinflussen Drehmomentkurve. Dichtheit (Collector Gasket) ist häufiges Thema. |
| Bucket seats | Schalensitze | Vordersitze mit separater Sitzform. Optik und Sitzgefühl sportlicher als Bench. Originale Polsterung beeinflusst Wert. |
| Muffler | Schalldämpfer | Reduziert Geräusch; Bauart beeinflusst Flow. Chambered vs. straight-through: Klang vs. Durchsatz. Zu restriktiv kostet Leistung. |
| Shift linkage | Schaltgestänge | Mechanische Verbindung Shifter–Getriebe; Einstellung wichtig. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Manual transmission | Schaltgetriebe | Direkte Kraftübertragung, Fahrer wählt Gänge. Typisch: Muncie 4-Speed oder 3-Speed bei klassischen Camaros. Kupplung und Schaltmechanik sind zentrale Verschleißpunkte. |
| Shifter | Schalthebel | Bedienelement für Gangwahl; Hurst ist ein Klassiker. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Front disc brake conversion | Scheibenbrems-Umrüstung vorn | Häufige zeitgenössische oder moderne Nachrüstung. Verbessert Verzögerung und Fading-Resistenz. |
| Disc brake | Scheibenbremse | Bremssattel drückt Beläge gegen Scheibe. Bessere Dosierung und Fading-Resistenz. Upgrade-Klassiker bei US-Oldtimern. |
| Wiper motor | Scheibenwischermotor | Antrieb für Wischer; Unterdruck oder elektrisch je nach Baujahr. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Slip yoke | Schiebestück (Slip Yoke) | Gleitet am Getriebeausgang und kompensiert Längenänderung. Abnutzung führt zu Leck oder Vibration. Richtiger Eingriff und Dichtung wichtig. |
| Slip | Schlupf | Differenz zwischen Raddrehzahl und Fahrzeuggeschwindigkeit. Etwas Schlupf kann optimal sein, zu viel kostet Vortrieb. Im Drag und beim Bremsen relevant. |
| Grade 5 bolt | Schraubengüte Grade 5 | US-Festigkeitsklasse (mittel). Markierung: meist 3 Striche am Schraubenkopf. Für viele OEM-Anwendungen üblich. |
| Grade 8 bolt | Schraubengüte Grade 8 | US-Festigkeitsklasse (hoch). Markierung: meist 6 Striche am Schraubenkopf. Bei Performance/hochbelasteten Stellen verbreitet. |
| Gearhead | Schrauber/Enthusiast | Umgangssprachlich für Technikfan. Typisch in US-Car-Szene. Meist mit Fokus auf Performance, Sound und Build-Details. |
| Blackout treatment | Schwarz abgesetzte Flächen | Matte oder schwarze Akzentlackierungen. Optisches Performance-Merkmal. |
| Rocker panel | Schweller | Strukturteil zwischen Vorder- und Hinterrad. Kritisch für Steifigkeit; oft Rost durch Wasser/Schmutz. Reparatur erfordert Maßhaltigkeit und Schutz. |
| Float bowl | Schwimmerkammer | Kraftstoffreservoir im Vergaser. Schwimmer und Nadelventil regeln den Pegel. Zu hoch: Überfetten/Leck, zu niedrig: Abmagern unter Last. |
| Harmonic balancer | Schwingungsdämpfer (Balancer) | Dämpft Torsionsschwingungen der Kurbelwelle. Defekt: Vibration, abwandernder Außenring, Timing-Probleme. Richtige SFI-/OEM-Qualität ist sicherheitsrelevant. |
| Flywheel | Schwungrad | Energiespeicher und Reibfläche für Kupplung. Bei Automatik entspricht das „Flexplate“. Rissprüfung und richtige Balance (intern/extern) wichtig. |
| Side gears | Seitenräder | Kegelräder, die mit Achswellen verzahnen. Arbeiten mit Spider Gears zusammen. Abgenutzte Verzahnung führt zu Klackern/Spiel. |
| Quarter panel | Seitenteil hinten (Quarter Panel) | Karosserieaußenhaut hinten. Roststelle bei US-Cars (Radlauf, Unterkante). Reparatur beeinflusst Spaltmaße und Originalität. |
| AIR pump | Sekundärluftpumpe (AIR) | Pumpt Luft in Abgas zur Nachoxidation (Emissionssystem). Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Unibody / unitized body | Selbsttragende Karosserie (Unit-Body) | Karosserie übernimmt tragende Funktion. Gewichtsvorteil, aber Reparaturen erfordern Maßhaltigkeit. Bei F-Body kombiniert mit vorderem Subframe. |
| Power steering | Servolenkung | Hydraulische Unterstützung der Lenkung. Pumpe, Ventile und Schläuche sind typische Leckstellen. Zu wenig Öl führt zu Geräuschen und Ausfall. |
| Power drum brakes | Servotrommelbremse | Serienmäßige Bremsanlage vieler 1969 Camaro. Mit Unterdruckverstärker. |
| Larry Shinoda | Shinoda, Larry | (Chevrolet Special Project Studio), bekannt für seine Arbeit an der Corvette Stingray und später dem Ford Mustang Boss 302, Er entwickelte 1968 die CowlInduction Haube des Camaro. |
| Scattershield | Sicherheitsglocke (Scattershield) | Verstärkte Bellhousing gegen Flywheel-Explosionen. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Fuse | Sicherung | Schutz gegen Überstrom. Durchbrennen weist auf Kurzschluss oder Überlast hin. Niemals „größer“ absichern als vorgesehen. |
| Single-plane intake | Single-Plane-Ansaugkrümmer | Offenes Plenum, hoher Durchsatz bei hoher Drehzahl. Schwächer unten, stärker oben. Typisch für Drag/Track und größere Cams. |
| Bench seat | Sitzbank | Durchgehende Sitzfläche. Periodenkorrekt bei vielen Basismodellen. Erlaubt 3 Personen vorn, weniger Seitenhalt. |
| Slicks | Slicks | Drag-Reifen ohne Profil. Maximaler Grip auf trockener Strecke. Auf der Straße i. d. R. nicht zulässig. |
| Small-block Chevy (SBC) | Small-Block Chevy (SBC) | GM-V8-Motorfamilie (u. a. 283/302/327/350 ci). Kompakt, robust, riesige Teile- und Tuningbasis. Für Camaro klassischer Standard-V8. |
| Panel gap | Spaltmaß | Abstand zwischen Karosserieteilen. Gutes Spaltmaß = gute Passung/Restaurationsqualität. Unit-Body reagiert auf Subframe-/Bushing-Zustand. |
| Voltage regulator | Spannungsregler | Regelt Ladespannung der Lichtmaschine. Zu hoch: Batterie kocht; zu niedrig: Batterie wird leer. Bei älteren Systemen extern, später intern. |
| Gear oil additive | Sperrdiff-Additiv | Reibwertmodifikator für Lamellen-Sperren; verhindert Rattern. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Limited-slip differential (LSD) | Sperrdifferential (LSD) | Begrenzt Drehzahldifferenz zwischen Rädern. Hilft bei Nässe/Launch und reduziert einseitiges Durchdrehen. Ausführung: Lamellen, Kegel, Torsen, etc. |
| Positraction (Posi) | Sperrdifferential (Posi) | GM-Begriff für Sperr-/Limited-Slip-Differential. Verteilt Drehmoment auf beide Räder für bessere Traktion. Benötigt oft spezielles Additiv im Öl (Clutch-Type). |
| Lobe separation angle (LSA) | Spreizwinkel (LSA) | Winkel zwischen Einlass- und Auslassnocken. Eng: mehr Überschneidung/„rumpiger“ Leerlauf. Weit: ruhiger, mehr Unterdruck, oft breiteres Band. |
| Firewall | Spritzwand | Trennt Motorraum und Innenraum. Durchführungen (Kabel, Heizung) müssen dicht sein. Wichtig für Brandschutz und NVH. |
| Cowl | Spritzwand-/Cowl-Bereich | Bereich an der Basis der Windschutzscheibe. Hoher Staudruck – ideal für „Cowl Induction“. Wichtiger Struktur-/Dichtbereich. |
| Tie rod | Spurstange | Überträgt Lenkbewegung auf Radträger. Innen/außen mit Kugelköpfen. Spiel führt zu unpräziser Lenkung und Reifenverschleiß. |
| Track width | Spurweite | Abstand zwischen linken/rechten Radaufstandsflächen. Beeinflusst Stabilität und Handling. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. |
| SS (Super Sport) | SS (Super Sport) | Performance-Paket mit stärkerem Antrieb und Fahrwerk. Bei Camaro klassisch mit Small-Block oder Big-Block. Beinhaltet i. d. R. Optik- und Technik-Upgrades. |
| Sway bar | Stabilisator | Reduziert Wankbewegung in Kurven. Dicke und Buchsen bestimmen Balance (Unter-/Übersteuern). Endlinks und Buchsen sind Verschleißteile. |
| Stall speed | Stall-Drehzahl | Drehzahl, bei der Converter unter Last „hält“. Höherer Stall hilft bei großen Cams, belastet aber Wärmehaushalt. Muss zum Fahrzeuggewicht und Motor passen. |
| Launch | Start/Launch | Anfahrmoment im Drag/Performance-Kontext. Kupplung/Converter, Reifendruck und Achsübersetzung zählen. Ziel: maximale Traktion ohne Wheel Hop. |
| Timing cover gasket | Steuergehäuse-/Timing-Cover-Dichtung | Dichtet Timing-Cover gegen Block ab. Leck: Öl vorne, oft kombiniert mit Kurbelwellendichtring. Kontrolliere auch Ölwanne-Übergang (Ecken). |
| Timing cover | Steuergehäusedeckel (Timing Cover) | Schließt den Steuertrieb ab und trägt Dichtflächen. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Timing chain | Steuerkette | Synchronisiert Kurbel- und Nockenwelle. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Timing gears | Steuerräder | Übertragen Bewegung zwischen Kurbel und Nocken. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Pushrods | Stößelstangen | Übertragen Bewegung von Liftern zu Rockern. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Shock absorber | Stoßdämpfer | Dämpft Federbewegungen und stabilisiert Radkontakt. Zu weich: Nachschwingen; zu hart: wenig Grip auf schlechten Straßen. Leck/Schwäche sind typische Alterungsbilder. |
| Camber | Sturz | Neigung des Rades zur Senkrechten. Zu viel negativ: Kurvengrip, aber Innenverschleiß. Zu wenig: schwammig in Kurven. |
| Subframe alignment shims | Subframe-Ausgleichscheiben | Distanzscheiben zur Ausrichtung des Vorderachsträgers. Einfluss auf Fahrverhalten und Spaltmaße. |
| Subframe connectors | Subframe-Connectoren | Versteifungen zwischen Subframe und Karosserie hinten. Reduzieren Verwindung, verbessern Handling. Bei Convertibles und Leistung sehr sinnvoll. |
| Survivor | Survivor (Originalzustand) | Weitgehend unrestauriertes, originales Fahrzeug. Patina und Werkszustand stehen im Vordergrund. Hohe Relevanz für Sammler und Dokumentation. |
| Fuel gauge | Tankanzeige | Anzeige des Tankfüllstands; hängt von Geber und Masse ab. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Sender unit | Tankgeber | Misst Füllstand; Massekontakt ist häufiges Problem. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Thousandth (thou) | Tausendstel Zoll (thou) | 1 thou = 0,001 in = 0,0254 mm. Sehr üblich für Lager- und Spielangaben. Für Shims, Backlash, Ventilspiel relevant. |
| Ring gear | Tellerrad | Großes Zahnrad am Differentialkorb. Arbeitet mit Pinion zusammen und definiert Übersetzung. Montage erfordert korrektes Drehmoment und Flächen. |
| Temperature (°F) | Temperatur (°F) | Fahrenheit: °C = (°F − 32) × 5/9. Thermostate und Anzeigen oft in °F. 180 °F ≈ 82 °C, 195 °F ≈ 91 °C. |
| Thermostat | Thermostat | Regelt Mindestbetriebstemperatur. Zu kalt: schlechter Verbrauch/Ölverdünnung; zu heiß: Überhitzung. Typisch 180 °F oder 195 °F im US-Bereich. |
| Thermostat housing gasket | Thermostatgehäuse-Dichtung | Dichtet Thermostatgehäuse am Ansaugkrümmer ab. Leck: Kühlmittel vorne oben am Motor. Korrosion am Gehäuse ist häufige Ursache. |
| Deep groove pulleys | Tiefe Riemenscheiben | Riemenscheiben für Hochdrehzahlbetrieb. Verhindern Riemenabwurf bei hoher RPM. |
| Gear contact pattern | Tragbild (Kontaktbild) | Farbabdruck zeigt Kontaktzone zwischen Ring/Pinion. Ziel: mittig und gleichmäßig für leisen, haltbaren Lauf. Abweichungen deuten auf Backlash/Pinion depth Fehler. |
| Ball joint | Traggelenk (Ball Joint) | Gelenk zwischen Querlenker und Achsschenkel. Sicherheitsrelevant: Spiel führt zu instabilem Fahrverhalten. Regelmäßig prüfen, bei Riss/Spiel ersetzen. |
| Traction | Traktion | Kraftübertragung auf die Straße ohne Schlupf. Abhängig von Reifen, Setup und Sperrdifferential. Bei V8-Drehmoment zentral. |
| Traction bar | Traktionsstrebe | Mechanische Abstützung gegen Leaf-Spring-Windup. Verbessert Traktion bei Launch/Drag. Einbau beeinflusst Bodenfreiheit und NVH. |
| Trans-Am homologation | Trans-Am-Homologation | Anpassung von Serienfahrzeugen für Rennzulassung. Basis des Z/28. |
| Drum brake | Trommelbremse | Bremsprinzip mit innenliegenden Backen. Günstig und periodenkorrekt, aber fade-anfälliger. Einstellung und Rundlauf sind wichtig. |
| TH350 | Turbo Hydra-Matic 350 (TH350) | 3-Gang Automatik, leicht und robust. Sehr verbreitet hinter Small-Blocks. Aftermarket-Teile und Builds sind Standard. |
| TH400 | Turbo Hydra-Matic 400 (TH400) | Sehr starke 3-Gang Automatik für hohes Drehmoment. Oft bei Big-Blocks und Performance-Anwendungen. Schwerer, aber extrem haltbar. |
| Gear ratio | Übersetzung | Verhältnis von Drehzahl zu Drehmoment in Getriebe/Achse. Kurze Übersetzung = mehr Beschleunigung, weniger Topspeed. Wird als z. B. 3.73:1 angegeben. |
| Idler arm | Umlenkhebel (Idler Arm) | Stützt das Lenkgestänge gegenüber dem Pitman Arm. Verschleiß erzeugt Spiel in der Mitte. Bei klassischen GM-Lenkungen häufige Baustelle. |
| UNC | UNC (Grobes Zollgewinde) | Unified National Coarse. Robust, gut für weiche Materialien, weniger fein. Typisch bei vielen Karosserie-/Rahmenschrauben. |
| UNF | UNF (Feines Zollgewinde) | Unified National Fine. Höhere Klemmkraft pro Umdrehung, empfindlicher gegen Schmutz. Oft bei Fahrwerk und Motoranbauteilen. |
| Survivor unrestored | Unrestaurierter Originalzustand | Fahrzeug weitgehend im Auslieferungszustand. Hoher dokumentarischer Wert. |
| Undercoating | Unterbodenschutz | Schützt gegen Steinschlag und Korrosion. Zu dick kann Feuchtigkeit einschließen. Besser: sauberer Lackaufbau + Hohlraumwachs. |
| Points ignition | Unterbrecherzündung | Klassisches System mit Kontakten und Kondensator. Einfach, aber verschleiß- und einstellintensiv. Dwell und Kontaktabstand beeinflussen Timing. |
| Vacuum gauge | Unterdruckmesser | Diagnosewerkzeug für Leerlauf/Timing/Vergaser. Niedriger, unruhiger Unterdruck deutet auf Cam/Leck/Timing. Hilft beim Einstellen von Leerlaufgemisch. |
| Vacuum hose | Unterdruckschlauch | Leitet Unterdruck zu Booster, Advance, HVAC usw. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Vacuum reservoir | Unterdruckspeicher | Speichert Unterdruck für Verbraucher bei Volllast. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Vacuum advance | Unterdruckverstellung | Mehr Frühzündung bei Teillast für Effizienz. Falscher Anschluss/Defekt führt zu Ruckeln oder Hitze. Bei aggressiven Cams manchmal angepasst nötig. |
| Lower control arm | Unterer Querlenker | Trägt Feder/ Stoßdämpferaufnahme (je nach Design). Nimmt hohe Kräfte beim Bremsen/Lenken auf. Defekte Buchsen verursachen „wandern“ im Lenken. |
| Ounce (oz) | Unze (oz) | 1 oz = 28,35 g. Bei Additiven und kleinen Mengen (z. B. Posi-Additiv) üblich. In US-Anleitungen oft verwendet. |
| Title (US) | US-Fahrzeugtitel (Title) | US-Rechtsdokument zum Eigentum. „Salvage“ oder „Rebuilt“ beeinflusst Wert stark. Bei Import unbedingt prüfen. |
| Gallon (US) | US-Gallon | Volumeneinheit: 1 US gal = 3,785 Liter. Kraftstoffverbrauch oft in mpg. Nicht identisch mit Imperial (UK) Gallon. |
| BDC | UT (BDC) | Bottom Dead Center: unterer Totpunkt. Referenz für Hubraum-/Kompressionsberechnungen. Wichtig für Timing-Diagramme. |
| BTDC | v.OT (BTDC) | Before Top Dead Center: Zündung vor OT. Timing-Angabe auf Skala. Wichtig fürs Einstellen. |
| Paul Van Valkenburgh | Valkenburgh, Paul Van | (Chassis Engineer) spielte eine Rolle in der Entwicklung des Fahrwerks und der Fahrzeugdynamik des Camaro. Er verantwortete die Form der verwendeten Front- und Heckspoiler. Sein technisches Know-how in Bezug auf das Handling und die Abstimmung von Hochleistungsfahrzeugen trug zur Wettbewerbsfähigkeit des Camaro bei, insbesondere im Rennsport. |
| Sue Vanderbilt | Vanderbilt, Sue | (Damsels of Design) beeinflusste das Design mit besonderem Fokus auf Innenraumgestaltung und Funktionalität sowie erste Aspekte der Ergonomie. Von ihr stammen die beiden runden Hauptinstrumente sowie die Mittelarmatur und die Konsole. |
| Vapor lock | Vapor Lock (Dampfblasen) | Kraftstoff verdampft in Leitungen bei Hitze. Symptome: Aussetzer, Startprobleme, mager unter Last. Lösung: Routing, Hitzeschutz, Druck/Return-System. |
| Valve cover gasket | Ventildeckeldichtung | Dichtet Ventildeckel gegen Kopf ab. Typische Leckstelle bei SBC (Kork/Gummi/RTV). Zu festes Anziehen verzieht Deckel und verschlechtert Dichtheit. |
| Valve springs | Ventilfedern | Schließen Ventile und verhindern Ventilflattern. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Valve lift | Ventilhub | Maximale Ventilöffnung. Mehr Hub kann Durchsatz verbessern, fordert Federn/Geometrie. Begrenzt durch Kopf/Retainer/Coil Bind. |
| Valve locks/keepers | Ventilkeile | Sichern Retainer auf dem Ventilschaft. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Valve overlap | Ventilüberschneidung | Zeit, in der Einlass und Auslass gleichzeitig offen sind. Hilft bei hoher Drehzahl, verschlechtert Leerlauf/Emissionen. Relevant bei Carb-Tuning und Brake-Booster. |
| Hidden headlamps | Verdeckte Scheinwerfer | Bestandteil des Rally-Sport-(RS)-Pakets. Elektrisch oder vakuumbetrieben verdeckte Frontscheinwerfer. |
| Compression ratio | Verdichtungsverhältnis | Verhältnis Zylinder-Volumen UT zu OT. Höher: effizienter/mehr Leistung, aber klopfempfindlicher. Wichtig für Spritwahl und Zündzeitpunkt. |
| Evaporation | Verdunstung (EVAP) | Moderne Dampf-Rückhaltung; bei Oldtimern meist nicht vorhanden. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Carburetor | Vergaser | Mischt Luft und Kraftstoff mechanisch. Einstellbar über Düsen, Schwimmerstand, Leerlaufgemisch. Vor EFI Standard bei klassischen SBC. |
| Carburetor base gasket | Vergaserfußdichtung | Dichtet Vergaser gegen Ansaugkrümmer ab. Undicht: Falschluft, instabiler Leerlauf, mageres Gemisch. Bei Spacer-Platten zusätzliche Dichtungen nötig. |
| Extended front fascia | Verlängerte Frontpartie | Modelljahrspezifische Frontgestaltung des 1969 Camaro. Unterscheidet sich deutlich von 1967/1968 durch längere Nase und andere Proportionen. |
| Staggered shocks | Versetzte Stoßdämpfer | Hinten diagonal versetzte Dämpferposition. Ziel: Wheel-Hop reduzieren bei viel Drehmoment. Typisch bei leistungsstarken F-Body. |
| Distributor gasket | Verteiler-Dichtung | Dichtet Verteilerfuß gegen Ansaugkrümmer ab. Undicht: Ölnebel um Verteiler, Falschluft selten. Korrekte Klemmung und O-Ring je nach Ausführung. |
| Four-barrel (4bbl) | Vierfachvergaser (4bbl) | Zwei Primär- und zwei Sekundärdrosselklappen. Bietet Economy und Leistung in einem System. Ansaugkrümmer muss zum Vergaserflansch passen. |
| Quarter mile | Viertelmeile (402 m) | US-Standarddistanz für Drag-Racing. Kennzahl: ET (Zeit) und Trap Speed (Endgeschwindigkeit). Vergleichbar über Fahrzeuge/Setups hinweg. |
| Fan clutch | Visco-Lüfterkupplung | Kuppelt mechanischen Lüfter temperaturabhängig. Defekt: ständiges Brüllen oder mangelnder Luftstrom. Wichtig für Kühlung im Stand/Low-Speed. |
| Voltmeter | Voltmeter | Zeigt Bordnetzspannung und Ladezustand. 12,6 V Batterie voll; laufend oft 13,8–14,5 V. Hilft bei Diagnose von Ladeproblemen. |
| Front spring | Vorderfeder | Trägt Fahrzeuggewicht vorn; beeinflusst Fahrhöhe und Komfort. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. Prüfung auf Verschleiß/Spiel/Leckage gehört zur Basisdiagnose. |
| Pre-ignition | Vorzündung (Pre-Ignition) | Zündung vor Funken durch heiße Stellen (Glühzündung). Noch gefährlicher als Detonation. Ursachen: Glühkerzen, Hotspots, zu mager, zu heiß. |
| Water pump | Wasserpumpe | Fördert Kühlmittel durch Motor und Kühler. Defekt: Leck am Weep-Hole, Geräusche am Lager, Überhitzung. Drehzahl und Riemenspannung beeinflussen Lebensdauer. |
| Water pump gasket | Wasserpumpendichtung | Dichtet Wasserpumpe gegen Block ab. Leck: Kühlmittelspur vorn am Motor, Geruch, Temperaturanstieg. Flächen reinigen, dünn Dichtmasse nach Bedarf. |
| Turning radius | Wendekreis | Maß für die minimal mögliche Kurvenfahrt. Begrenzt durch Lenkanschlag und Geometrie. Wichtig für Funktion, Abstimmung und Zuverlässigkeit. |
| Norwood plant | Werk Norwood | Camaro-Endmontagewerk in Ohio. Eines der zwei Hauptwerke 1969. |
| Van Nuys plant | Werk Van Nuys | Camaro-Endmontagewerk in Kalifornien. Westküstenproduktion mit eigenen Besonderheiten. |
| Overspray patterns | Werks-Lacknebel | Typische Lackspuren ab Werk. Wichtig für Concours-Originalität. |
| Factory ride height specification | Werksfahrhöhe | Vorgeschriebene Fahrzeughöhe ab Werk. Grundlage für korrekte Achsgeometrie. |
| Frank Winchell | Winchell, Frank | (Head of GM Research and Development, High-Performance Division)leitete die Hochleistungsabteilung bei GM und war eine wichtige Kraft hinter den leistungsorientierten Versionen des Camaro, wie dem Z/28. |
| Gene Winfield | Winfield, Gene | (Custom Car Designer), arbeitete gelegentlich mit GM zusammen und brachte einige seiner Designideen in den Entwicklungsprozess des Camaro ein. Seine Expertise in maßgeschneiderten Fahrzeugdesigns und aerodynamischen Formen hatte Einfluss auf die Gestaltung von Designmerkmalen. |
| X-pipe | X-Pipe | Abgaskreuzung zur Puls-Glättung. Kann Drehmoment und Klang verbessern. Einbauplatz und Hitzeschutz beachten. |
| X11 trim code | X11-Ziercode | Schwarzes Zierleisten- und Akzentpaket. Auf Trim-Tag angegeben. |
| Don Yenko | Yenko, Donald | Chevrolet-Händler und Tuner. Gründer von Yenko Chevrolet, bekannt für extreme Camaro-Umbauten. Ikone der Muscle-Car-Szene. |
| Z/28 | Z/28 | Performance-/Rennsport-orientiertes Camaro-Modell. Historisch mit 302 ci für Trans-Am-Homologation. Fokus: Drehzahl, Handling, Track-Feeling. |
| Backlash | Zahnflankenspiel (Backlash) | Spiel zwischen Ring Gear und Pinion. Zu wenig: Heulen/Hitze; zu viel: Klackern/Schlag. Einstellung über Shims/Adjuster. |
| Toe | Zahnfußseite (Toe) | Kleines Ende des Zahnkranzes. Im Tragbild-Check relevant für Backlash-Interpretation. Toe-Kontakt kann auf zu wenig Backlash hinweisen. |
| Heel | Zahnkopfseite (Heel) | Großes Ende des Zahnkranzes. Tragbild am Heel kann auf zu viel Backlash hindeuten. Wichtig beim Einstellen nach Geräusch. |
| Day Two modifications | Zeitgenössische Umbauten | Modifikationen kurz nach Erstkauf. Historisch akzeptiert, oft wertsteigernd. |
| Period-correct upgrade | Zeittypisches Upgrade | Zubehör oder Umbau, der zur Epoche passt. Abgrenzung zum modernen Restomod. |
| Garnish molding | Zierleiste innen (Garnish) | Innenverkleidung um Fenster/Öffnungen. Wichtig für Optik und Dichtheit (Abdeckung der Kanten). Beim Ausbau vorsichtig wegen Clips. |
| ZL1 | ZL1 Aluminium Big Block | 427-cui-Aluminium-Motor. Extrem selten, leicht und leistungsstark. |
| Inch (in) | Zoll (in) | Längeneinheit: 1 in = 25,4 mm. In US-Manuals Standard für Maße und Toleranzen. Viele SBC-/Fahrwerksteile sind zollbasiert. |
| Zone / Dealer code | Zonen- / Händlercode | GM-interne Kennzeichnung der Vertriebsregion und des ausliefernden Händlers. |
| Spark plug | Zündkerze | Entzündet Gemisch; Wärmewert und Elektrodenabstand zählen. Kerzenbild hilft bei Gemisch-/Zünddiagnose. Zu heiß = Klopfen, zu kalt = Verrußen. |
| Timing light | Zündpistole (Stroboskop) | Blitzt synchron zur Zündung. Erlaubt Ablesen von Timing-Markierungen. Basiswerkzeug für saubere Zündeinstellung. |
| Ignition switch | Zündschloss | Schaltet Zündung und Startkreis. Verschleiß: Aussetzer, Startprobleme. Bei Umbauten auf HEI oft Leitungsquerschnitt prüfen. |
| Distributor | Zündverteiler | Verteilt Zündfunken und steuert Zündzeitpunkt. SBC klassisch mit Unterdruck- und Fliehkraftverstellung. Welle/Spiel beeinflussen Timing-Stabilität. |
| Timing | Zündzeitpunkt (Timing) | Zeitpunkt der Zündung vor OT. Zu früh: Klopfen/Hitze; zu spät: Leistung weg, Abgas heiß. Einstellung mit Stroboskop und Markierungen. |
| Console gauge package | Zusatzinstrumente Konsole | Öldruck- und Temperaturanzeigen in der Mittelkonsole. Ergänzung zu Standardanzeigen. |
| Two-barrel (2bbl) | Zweifachvergaser (2bbl) | Einfacher, oft drehmomentstark unten. Begrenzter Durchsatz bei hoher Leistung. Guter „Daily“-Setup für moderate Builds. |
| Cylinder head | Zylinderkopf | Enthält Brennraum, Kanäle und Ventiltrieb. Flow und Brennraumform dominieren die Leistungsfähigkeit. Beim SBC unzählige OEM- und Aftermarket-Varianten. |
| Head gasket | Zylinderkopfdichtung | Dichtet Kopf gegen Block ab (Kompression, Wasser, Öl). Defekt: Kühlwasserverlust, Öl/Wasser-Mix, Kompressionsverlust. Bei SBC kritisch bei Überhitzung oder falschem Drehmoment. |