Über diese Seite

Warum sie entstand

Veröffentlicht am 5. September 2025
Aktualisiert am 5. April 2026

Wie das hier entstand!

Mit dem Kauf meines Camaro im Jahr 2017 wollte ich die Entwicklung und Veränderungen am Fahrzeug irgendwie für mich persönlich festhalten. Auch sollte meine Familie die Möglichkeit haben, den Fortschritten zu folgen und nachzuvollziehen, warum plötzlich wieder ein Paket aus den USA kommt. Die ersten Schritte waren privater Natur, bei der wirklich nur die Familie Zugang hatte. Aus diesen Gedanken entstand ein „kleines Tagebuch“, das die Arbeiten chronologisch listete. Irgendwann reichte das nicht mehr aus. Es entstand eine private Seite, die sich immer weiter entwickelte. Und wie es bei US-Cars üblich ist: Wenn man einmal angefangen hat, fällt einem immer wieder etwas ein, was man „auch noch eben schnell“ verbessern kann. So wurde aus der ersten Seite ein stetig wachsender Bauplan für die nächste Ausbaustufe. Sie war die Basis und Vorlage für den nächsten Schritt.

Dieser war die Registrierung der Camaro1.de, die schlussendlich zum Ende des Jahres 2019 online ging. Die Seite sollte ursprünglich nur die Arbeiten an meinem Camaro zeigen. Und dann wurde daraus… nun ja… deutlich mehr. Diese öffentliche Seite enthält mehr als nur wesentliche Arbeiten an meinem Camaro, sie stellt weitergehende Informationen zur Modellreihe, zu US-Cars und verwandten Themen zur Verfügung.

Eine Seite, die sozusagen aus Versehen gewachsen ist – aber genau deshalb so viel Spaß macht.

1969 Chevrolet Camaro

Warum engagiere ich mich hier?

Wer sich im Internet bewegt – sei es in Foren oder auf Facebook – begegnet ihnen früher oder später: den selbsternannten „Experten“. Menschen, die mit beeindruckender Überzeugung Dinge erklären, die in der Realität… sagen wir: eine sehr kreative Interpretation sind. Mitte der 2020er nannte man das gern mal: „Alternative Fakten“.

Oft wird mit halbem Wissen ganze Verwirrung gestiftet. Und so entstehen Anleitungen, die zwar mutig klingen, aber eher in die Kategorie „Bitte nicht nachmachen“ gehören.

Kurz gesagt: Viele simulieren Kompetenz, die schlicht nicht vorhanden ist!

Mit der Zeit habe ich außerdem festgestellt, dass viele technische Beschreibungen und Anleitungen unnötig kompliziert geschrieben sind. Manche wirken, als wären sie nur für Ingenieure gedacht, die nebenbei noch Astrophysik studieren. Selbst Fachwerkstätten und Profis liefern nicht immer das, was man erwarten würde. Mal wird unvollständig gearbeitet, mal das Wesentliche übersehen – manchmal beides gleichzeitig.

Und genau deshalb engagiere ich mich hier.

Ich möchte verständliche, nachvollziehbare und vor allem korrekte Informationen bereitstellen. Ohne Fachchinesisch, ohne unnötige Umwege, ohne Mystik. Mein Ziel ist es, anderen zu helfen, verlässliche Antworten zu bekommen – und damit ein bisschen Ordnung in das manchmal chaotische Informationsangebot rund um unseren geliebten Camaro zu bringen. Eine klare Wortwahl, echte Erfahrung und ein Schuss Humor – das ist mein Beitrag für mehr Wissen und weniger Rätselraten.

Ich bin selbst kein Fachmann!

Im Laufe der Zeit habe ich mich in viele verschiedene Themen eingearbeitet und eingelesen – manchmal tiefer, als ich ursprünglich vorhatte. Doch wie das beim Schrauben und Recherchieren so ist: Wenn man einmal anfängt, folgt ein Thema dem nächsten, und plötzlich weiß man Dinge, die man nie aktiv lernen wollte, aber jetzt irgendwie praktisch sind.

Auf diesen Seiten dreht sich das Meiste um den Chevrolet Camaro der ersten Generation. Die motorischen Inhalte basieren auf dem Small Block Chevrolet (SBC) – inklusive der Arbeiten und Tuningmaßnahmen an meinem eigenen 307 in³. Viele der technischen Hintergründe stammen aus genau diesen Projekten, aus erfolgreichen Reparaturen und aus solchen, bei denen ich hinterher froh war, dass niemand zugeschaut hat.

Zahlreiche Informationen lassen sich auch auf die zweite Generation übertragen, ebenso auf andere Chevy‑Aggregate und Bauteile aus derselben Epoche. Und weil General Motors damals gerne ins Konzernregal gegriffen hat, profitieren auch Modelle wie der Pontiac Firebird von vielen Erkenntnissen. Die Technik spricht hier oft eine gemeinsame Sprache – man muss nur wissen, welchen Dialekt sie gerade verwendet.